Thomas Müller jubelt seine Freude heraus. Als Joker macht er das 2:1-Siegtor gegen Rumänien. Foto: Imago Images

Viertes Spiel, vierter Sieg für den neuen Bundestrainer Hansi Flick. 2:1 (0:1) siegt die Nationalelf in der WM-Quali gegen Rumänien. Schneller Rückstand, schneller Fußball, schneller Müller! Denn der Bayern-Star machte bei seinem ersten Spiel unter Flick gleich das Siegtor. Hurra, es müllert wieder!

Das Spiel begann gleich mit einem Aufreger. In der 5. Minute rannte der Rumäne Andrei Burca in Timo Werner herein. Der Stürmer fiel theatralisch und Schiedsrichter Cüneyt Cakir aus der Türkei erkannte die Schwalbe zunächst nicht und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Doch nach Videosichtung nahm er den Strafstoß zurück. Korrekte Entscheidung!

Kontertor durch Hagi

Frühes Tor für die DFB-Elf, daraus wurde nichts. Das machten die Rumänen. Nur vier Minuten später lief das Nationalteam in einen Konter der Rumänen. Ianis Hagi, Sohn von Legende Gheorghe Hagi, spazierte auf den Strafraum zu, tunnelte Antonio Rüdiger, auch Leon Goretzka und Thilo Kehrer griffen nicht ein und Hagi traf zum 1:0. Torhüter Marc-Andre ter Stegen, der Manuel Neuer (Adduktorenprobleme) vertrat, war da chancenlos. Es war das erste Gegentor unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick.

Das Team wollte diesen Rückstand ganz schnell wieder vergessen machen. Doch zunächst waren die Angriffe, die Pässe zu unpräzise. Erst nach gut einer halben Stunde gab es die ersten echten Torchancen. Da hatte der deutsche Angriff schon ein echtes Powerplay aufgebaut. Doch Marco Reus (33.) und Serge Gnabry (35./44.) scheiterten mit ihren Torschüssen. So ging es mit dem Rückstand in die Kabine.

Gnabry eiskalt zum 1:1

Nach der Pause ging es weiter mit Offensivpower. Gnabry fasste sich dann ein Herz und zog einfach mal aus 18 Metern ab und traf zum 1:1 (52.). Danach ging es munter weiter, doch ein Tor wollte nicht fallen. In der 67. Minute dann der Moment, auf den die Fans gewartet haben. Flick wechselte Thomas Müller für Timo Werner ein. Für den Bayern-Star das erste Spiel unter dem neuen Bundestrainer.

Und was machte Müller? Er traf sofort! Nach einer Ecke von Joshua Kimmich verlängerte Leon Goretzka mit dem Kopf und am langen Pfosten lauerte Müller und traf in der 81. Minute zum 2:1. Eine echte Bayern-Produktion dieses Tor. Es war die Entscheidung.

Deutschland führt die Quali-Gruppe mit sechs Punkten Vorsprung an.  Montag kann Deutschland mit einem Sieg gegen Nordmazedonien das WM-Ticket so gut wie perfekt machen.

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