Kann dem BVB bei Sporting Lissabon mit seiner Power nicht helfen und grübelt über seine Zukunft – Dortmunds Erling Haaland. Imago

Alles oder nichts! Der BVB muss in der Champions League bei Sporting Lissabon (Mittwoch, 21 Uhr, Dazn) das Achtelfinal-Ticket lösen. Ohne den Sieg im Millionen-Spiel droht ein Abgang von Super-Stürmer Erling Haaland. 

„Das Spiel hat eine herausragende Bedeutung für uns“, macht Sportdirektor Michael Zorc klar. Mehr als 20 Millionen Euro würde der Einzug in die K.o.-Runde bringen. Geld, das dringend nötig ist, um Haaland (Vertrag bis 2023, Ausstiegsklausel über 75 Millionen Euro) den Verbleib im Ruhrpott über den Sommer hinaus schmackhaft zu machen.

17 Millionen für Haaland pro Jahr?

Norwegens Naturgewalt wird den Borussen dabei nicht helfen können. Der 21-Jährige ackert nach seiner Verletzung am Hüftbeuger jeden Tag in der Reha, um noch vor Weihnachten sein Comeback zu feiern. 

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Dortmunds Zukunft oder schon bald wieder Geschichte? Mittelfeld-Ass Jude Bellingham und Erling Haaland verstehen sich prächtig. 

Auch Dortmund kämpft, will mit Haaland unbedingt verlängern. Die BVB-Bosse sollen bereit sein, die irren Forderungen von Haaland-Berater Mino Raiola zu erfüllen. Das Gehalt soll sich verdoppeln, Haaland zukünftig 17 Millionen Euro pro Jahr kassieren.

So löst der BVB das Achtelfinal-Ticket 

Voraussetzung für den Deal: Dortmund muss das Achtelfinal-Ticket für die Königsklasse lösen. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel fehlen Trainer Marco Rose neben Haaland auch Abwehrchef Mats Hummels (Rotsperre), Thorgan Hazard (COVID-19), Giovanni Reyna (Aufbautraining) und Youssoufa Moukoko (Augenentzündung). 

Mit einem Sieg ist der BVB sicher in der K.o.-Runde. Mit einem Remis hielten die Dortmunder vor dem letzten Gruppenspiel gegen Besiktas Istanbul noch alle Trümpfe in der Hand. Eine Pleite mit mehr als zwei Toren Unterschied würde das Ende aller Champions-League-Träume bedeuten. Und womöglich auch Haalands Abschied besiegeln.

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