Anfangs fest umklammert: Chris Reher. Foto: Patrick Skrzipek

Schade, gegen CZ Jena reicht’s für Dynamo nur zu einem 1:1 (1:1), nichts ist es mit dem zweiten Regionalliga-Sieg in Folge. Aber immerhin ein Punkt, das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können.

Denn Halbzeit eins gehört glasklar den Gästen, dass die Weinrot-Weißen nur 0:1 durch Slamar (37.) zurückliegen, ist fast ein Wunder. BFC-Trainer Benbennek hinterher: „Da waren wir viel zu passiv, nicht handlungsschnell im Kopf.“

Richtig wichtig: Förster trifft fast mit dem Pausenpfiff zum Ausgleich (45.). Das 1:1 liegt Jena schwer im Magen, verschafft Dynamo aber neue Luft. Nach der Pause sind fast nur die Hohenschönhauser am Drücker. Benbennek: „Da haben wir uns ins Spiel reingekämpft.“ Plötzlich geht doch was, auch wenn die Beine von Minute zu Minute schwerer werden. Die kurze Vorbereitung in Corona-Zeiten fordert besonders in der Englischen Woche Tribut.

Deshalb ist Benbennek am Ende auch halbwegs zufrieden: „Die Mentalität hat gestimmt, die Jungs haben bis zuletzt auf Sieg gespielt.“ Die nächste Chance, den zu holen, ist am Sonntag in Luckenwalde.