Neymar beschwert sich nach der Gelb-Roten Karte wegen seiner Schwalbe noch bei Schiedsrichter Clement Turpin.
Neymar beschwert sich nach der Gelb-Roten Karte wegen seiner Schwalbe noch bei Schiedsrichter Clement Turpin. dpa/Camus

Weltmeister Lionel Messi (37) ist bei Paris Saint-Germain noch nicht wieder eingeflogen, dafür ist Brasiliens Superstar Neymar (30) vom Platz geflogen. Erstes Spiel des französischen Meisters nach der WM gegen Racing Straßburg (2:1), da schlug bei Neymar mal wieder seine hässliche Fallsucht zu. Der Brasilianer wollte durch eine plumpe Schwalbe einen Elfer ergaunern und sah dafür Gelb-Rot.

Was für eine Schmierenkomödie! Neymar (l.) hebt im Strafraum ab, ohne dass ihn Gegner Djiku berührt hat.
Was für eine Schmierenkomödie! Neymar (l.) hebt im Strafraum ab, ohne dass ihn Gegner Djiku berührt hat. AFP/de Rosa

Was genau war passiert? In der 62. Minute lief er in den Strafraum, vorbei an Straßburgs Verteidiger Alexander Djiku und hob ohne Körperkontakt des Gegners einfach mal ab. Eine erbärmliche Schauspieleinlage, auf die Schiedsrichter Clement Turpin nicht hereinfiel. Dafür brauchte der Unparteiische auch keine Videoprüfung. Turpin zückte sofort die Gelbe Karte. Da Neymar nur eine Minute zuvor wegen Foulspiels schon mit Gelb verwarnt wurde, folgte die Rote Karte.

Statt vor Scham im Boden zu versinken, meckerte der extravagante Künstler aus Südamerika noch mit dem Schiri. Erst danach schlich er gefrustet vom Platz. Immerhin schaffte PSG durch Frankreichs Vize-Weltmeister Kylian Mbappé per Elfer in der Nachspielzeit noch den Treffer zum 2:1. Schwacher Auftritt der Millionen-Truppe, aber noch peinlicher war Neymar. Laut dem TV-Sender Canal+ verließ Neymar noch während des Spiels das Prinzenparkstadion.

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