Martin Ziemer will seine Füchse wachrütteln.  Foto: : Noah Wedel

Nach zwei Misserfolgen in Serie wollen die Füchse heute (19 Uhr) gegen Nordhorn das Blatt wenden und einen Sieg in der Schmeling-Halle feiern. Bei den vielen Ausfällen geht das nur mit einer starken Defensive. „Dass das momentan nicht von alleine läuft, ist klar“, erzählt Torhüter Martin Ziemer, „aber wir müssen uns berappeln und weiter nach vorne schauen.“

Der 36-Jährige war einer der wenigen Leistungsträger bei den Spielen in den letzten Tagen. Trotzdem weiß er: „Wir müssen alle ein paar Prozentpunkte drauflegen.“ Da schließt er sich selbst nicht aus. Kein Grund aber, jetzt alles in Frage zu stellen. „Letzte Woche haben wir gegen Magdeburg gewonnen, da war alles rosarot“, sagt Ziemer, „jetzt soll nach der Niederlage alles schlecht sein. So sehe ich das nicht.“

Milosavljev-Rückkehr frühestens gegen Flensburg 

Es ginge um Details. Genau die müssten jetzt analysiert und verbessert werden. „Wir müssen möglichst viele von den kleinen Dingen jetzt wieder in die Bahn bringen, um zu punkten“, erklärt der Routinier. Nach vorne schauen also, statt den Kopf hängen zu lassen. „Rückschläge kann man im Sport nicht vermeiden. Da muss man Strategien entwickeln, um damit umzugehen.“

Damit kennt sich Ziemer aus. Schließlich musste der Keeper zu Beginn der Saison erst einmal auf der Tribüne Platz nehmen und Silvio Heinevetter und Dejan Milosavljev den Vortritt lassen. Gezanke gab es deswegen aber nicht. „Ich habe versucht, mit allen jederzeit gut klarzukommen. Kleine Kämpfe hintenrum hat bei uns keiner nötig“, findet Ziemer.

Mittlerweile ist „Heine“ wieder gesund, Milosavljev wird frühestens gegen Flensburg zurückerwartet. Wie es dann weiter geht? Ziemer: „Das werden wir sehen. Ich will auf jeden Fall so gut wie möglich meinen Beitrag leisten.“