Füchse-Trainer Velimir Petkovic ist fast am Verzweifeln, weil er immer wieder improvisieren muss. Foto: imago images/Noah Wedel

Keine gute Woche für die Handball-Füchse. Zwei Tage nach dem 25:30 in der Bundesliga in Minden gab es mit dem 25:26 in Logrono auch die erste Pleite in der Gruppenphase des EHF-Cups.

„Unter dem Strich muss man sagen, dass wir nicht gut gespielt haben“, räumte Trainer Velimir Petkovic ein. Besonders in der ersten Viertelstunde kassierten seine Schützlinge in Spanien zu viele Gegentore, zumeist nach eigenen Fehlern. Die Deckung mit den Hünen Jakov Gojun (2,04m), Mijajlo Marsenic (2,03m) und Marko Kopljar (2,10m) tat sich schwer gegen Logronos kleinen Mittelmann.

„Da haben wir im Defensivverbund nicht gut gestanden“, resümierte der Trainer. „Wir haben es nur durch einen guten Martin Ziemer im Tor und die starken Angriffsaktionen von Jacob Holm geschafft, weiter im Spiel zu bleiben.“

Paul Drux fällt weiter aus

Das dänische Rückraum-Ass (acht Tore) war über weite Strecken der einzige Offensiv-Aktivposten. Doch einer allein, kann es eben schlecht richten.

Ohne den weiterhin fehlenden Paul Drux (Fuß) und die Langzeitverletzten Fabi Wiede, Simon Ernst und Mattias Zachrisson war mit der Rumpftruppe allerdings kaum mehr zu holen. Das nervt auch den Coach: „Das ist schon frustrierend, weil gefühlt jede Woche etwas Neues dazukommt.“

Hoffen wir, dass diese Woche alle gesund bleiben. Donnerstag sind die Füchse gegen Nordhorn gefragt, Samstag dann im Rückspiel gegen Logrono (beide 19 Uhr, Schmelinghalle).