Nationalspieler Paul Drux (M.)  tut alles dafür, dass er sich auch nach der Corona-Krise noch voll für die Füchse reinhauen kann. Foto: imago images/Jan Huebner

Berlin - Gemeinsam durch die Krise! Das wollen auch die Handball-Füchse. Und unter diesem Motto teilten sie mit: Die  Spieler unterstützen den Verein in der aktuellen Situation mit einem Gehaltsverzicht.

Die Spielergewerkschaft hatte sich schon am Freitag mit der Bundesliga geeinigt. Vorstand und Nationaltorhüter Johannes Bitter: „Wir sitzen alle in einem Boot. Es ist klar, dass auch wir Spieler unseren Teil leisten wollen.“ Nachdem unter anderem in Leipzig und Göppingen bereits die ersten Abmachungen getroffen wurden, ziehen die Füchse jetzt nach, um die wirtschaftlichen Einbußen während der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten.

Verzicht für Paul Drux selbstverständlich

Für Nationalspieler Paul Drux fast eine Selbstverständlichkeit: „Jeder weiß, dass die Füchse für mich viel mehr als ein Arbeitgeber sind. Hier bin ich groß geworden. Ich möchte, dass der Verein durch seine Nachwuchsarbeit in Deutschland weiter die Möglichkeit hat, Spieler wie Fabian Wiede oder mich zu entwickeln.“

Nicht nur das Eigengewächs steht zum Hauptstadtklub. „Ich freue mich, dass sich auch Spieler, die erst seit kurzer Zeit bei uns sind oder deren Verträge nur bis zum Ende der Saison laufen, solidarisch bekannt haben“, sagte Füchse-Boss Bob Hanning, „das schafft uns jetzt eben gerade diese gewünschte Luft, um bis in den Sommer zu kommen.“

Das ist allerdings noch nicht alles. Damit es mit dem Verein weitergehen kann, wurde bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit beantragt. Weiter hoffen Hanning und Co., dass im Falle eines Saison-Abbruchs bereits verkaufte Ticketgelder nicht zurückverlangt werden und dass die Sponsoren in geplantem Umfang dabei bleiben.