Marian Michalczik darf für Deutschland spielen. Handball-Nationaltrainer Gislason nominierte ihn. Foto:
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Da sind einige Überraschungen dabei! Handball-Bundestrainer Alfred Gislason (61) hat seinen Kader für die bevorstehenden EM-Quali-Spiele nominiert. Einziger Fuchs im Team für die Spiele gegen Bosnien-Herzegowina (5.11, Düsseldorf, 16.15 Uhr) und Estland (8.11, Tallinn, 15.15 Uhr) sowie die dazugehörigen Lehrgänge ist Marian Michalczik (23).

Das mildert vielleicht auch etwas die miese Laune nach der 26:31-Niederlage am Vortag gegen Minden. Irgendwie dreht sich alles im Kreis. Sportchef Stefan Kretzschmar „Und täglich grüßt das Murmeltier. Gefühlt hat man immer wieder dieselben Gespräche und Analysen. Es ist schade, dass wir uns in den Möglichkeiten limitieren, weil wir unsere individuellen Qualitäten nicht auf die Platte bringen.“

Das gilt auch für die beiden Asse Paul Drux und Fabian Wiede. Gislason hat das gesehen und gibt beiden eine Pause. „Ich bin nach den Leistungen der letzten Wochen gegangen“, erklärte der 61-Jährige seine Entscheidung, „Paul Drux hat sich seit seiner Verletzung noch nicht so richtig nach vorne spielen können. Doch das kommt gerade.“

Es besteht also noch Hoffnung für den Berliner Kapitän. Die gibt es für Wiede andererseits allemal. Der Mittelmann hatte nämlich selbst abgesagt. „Er hat mir gesagt, dass er sich momentan in seiner Leistung noch nicht so weit fühlt und lieber aussetzt, damit es nicht zu viel wird“, verriet Gislason.