Füchse-Kapitän Paul Drux präsentiert schon mal das Sondertrikot in den Ukraine-Farben für das Spiel am Sonntag in Kiel. Foto: Füchse Berlin

Breite Brust und los! Die Handball-Füchse müssen am Sonntag (13.40 Uhr, NDR) in Kiel ran. Der Dritte spielt beim Zweiten – viel mehr Kracher geht nicht. Und obwohl die letzten 14 Spiele beim THW alle in die Hose gingen, sagt Trainer Jaron Siewert: „Das ist ein direkter Kampf um Platz zwei. Deshalb wollen wir da punkten.“

Mut macht vor allem das 28:28 im Hinspiel gegen den Meister. Siewert: „Wir waren auf Augenhöhe und hätten gewinnen können.“ Das soll heute klappen.

Auftrag für Dejan Milosavljev

Doch der Coach weiß, dass das eine Herkules-Aufgabe wird: „Wir müssen auf jeder Position und in jedem Bereich Topleistung bringen. Und uns was trauen. Nur solide spielen, wird nicht reichen.“ Besonderen Druck macht Siewert Dejan Milosavljev: „Das Torhüterduell müssen wir gewinnen.“

Aber in diesen Zeiten ist Handball natürlich nicht alles. Die Füchse setzen mit Sondertrikots (werden anschließend versteigert) in den Ukraine-Farben ein klares Zeichen für den Frieden in Europa.

Füchse-Macher Bob Hanning: „Krieg ist keine Alternative zum Dialog. Es tut mir weh, das Leid anderer zu sehen. Die Füchse vertreten Werte, die mit den Geschehnissen in der Ukraine nicht vereinbar sind.“

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