Selbst wenn Weltmeister Lasse Andersson mitspielen kann, erwartet sein Trainer von ihm keine Wunder. Foto: Michael Hundt

Es ist immer noch das für die Füchse emotional aufgeladenste Duell in der Liga, aber diesmal kommt es für Berlins Handball-Asse komplett zur falschen Zeit: In Magdeburg droht am Sonntag  (13.30 Uhr) die nächste Schmach.

So nennt Füchse-Trainer Jaron Siewert das derbe 22:32 aus der Hinrunde immer noch. Klar, er und seine Jungs wollen die natürlich lebend gern tilgen. Fragt sich nur, wie ...

Der SCM ist zwölf Spiele am Stück ungeschlagen, die Füchse müssen ohne Paul Drux (Knie-OP) sowie Hans Lindberg und Jacob Holm (Corona) ran.

Drei Jung-Füchse sind dabei

Und selbst wenn bei Lasse Andersson auch der dritte Test aufs Pandemie-Virus negativ ist,  steht hinter dem Weltmeister ein Fragezeichen. Siewert: „Wenn er erst Sonntag anreisen darf und nach einer Woche Pause schön kalt sein wird, darf man  keine Wunder erwarten.“

Um die größte Not zu lindern, nimmt Siewert auch wieder die A-Jugendlichen Maxim Orlov, Marcel Nowak und Nils Lichtlein mit. Letzterer war schon gegen Minden (28:25) dabei. Sein Coach ist überzeugt: „Da war er noch sehr aufgeregt. Ich bin mir sicher, dass er in Magdeburg schon Akzente setzen kann.“

Siewerts Motto lautet: „Die Favoritenrolle liegt beim SCM. Aber wir können befreit aufspielen, fahren nicht chancenlos hin.“ Auf geht's!