Um die Corona-bedingte Spielpause finanziell zu überstehen, sollen Profis wie Fuchs Silvio Heinevetter für die HBL auf ihr Gehalt verzichten. imago-images

Die Handball-Bundesliga (HBL) will die derzeit ausgesetzte Saison trotz der Verbreitung des Coronavirus nach Möglichkeit zu Ende spielen. Am entsprechenden Beschluss des Präsidiums werde festgehalten, teilte die HBL am Montag nach einer Telefonkonferenz der Verantwortlichen der 18 Clubs mit. «Wir haben immer noch die Hoffnung, egal wann, dass wir die Saison zu Ende spielen», sagte Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, der Deutschen Presse-Agentur.

Um die wirtschaftlichen Schäden abzumildern, haben einige Clubs bereits Kurzarbeitergeld beantragt. «Wir haben zudem beschlossen, dass wir nur eine Chance haben, zu überleben, wenn Spieler und Sponsoren ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten», sagte Hanning. So wollen die Clubs ihre Profis etwa zu einem Gehaltsverzicht bewegen. «Ohne das ist es, glaube ich, kaum darstellbar.»

Der Spielbetrieb in der HBL setzt derzeit bis mindestens Ende April aus. Am kommenden Mittwoch wollen sich die Geschäftsführer der Clubs erneut zusammenschalten, um über die Coronakrise zu beraten.