Wie zuletzt in Schweden wollen die Füchse auch am Dienstag wieder in der Europa League jubeln.  Foto: Imago/Bildbyran

Keine Zeit für Trübsal und erst recht keine Zeit zum Schwächeln. Das 27:30 in Erlangen nach zuvor neun Siegen soll ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Heute (18.45 Uhr, Schmelinghalle) wollen die Handball-Füchse zurück in die Erfolgsspur.

Mit einem Sieg in der Europa League gegen Nimes sollte Platz 1 in Gruppe B gesichert sein. Doch Kapitän Paul Drux ist nach der Erfahrung vom Sonnabend lieber erst mal vorsichtig und warnt: „Die Franzosen haben ein sehr dynamisches Spiel und eine starke Abwehr. Es wird darauf ankommen, unsere Abwehrstärke wiederzufinden und im Angriff die Bälle nicht so leicht wegzuwerfen.“

Mitten in die heiße Vorbereitung aufs Nimes-Spiel platzte aber das Gerücht, das den Zeitplan für danach verwirbeln könnte. Eigentlich wollen sich Trainer Jaron Siewert und seine Jungs ab Mittwoch ganz auf den Kracher am Sonntag gegen die Rhein-Neckar Löwen (13.30 Uhr) konzentrieren.

Was wird mit Flensburg?

Doch die HBL will den Füchsen auf dem Weg dahin wohl noch einen Extra-Brocken in den Weg rollen, würde für Donnerstag gern das am 15. November ausgefallene Spiel gegen Spitzenreiter Flensburg ansetzen. Für Sky als übertragenden TV-Sender war das gestern aber noch ein Problem. Mal schauen, was wird.

Klappt’s noch, gibt’s die Hammer-Woche der Wahrheit: heute in Europa, Donnerstag und Sonntag dahingehend, ob das große Saisonziel Champions-League-Quali weiter realistisch ist. Also, Füchse: Es gibt viel zu tun, haut rein!