Valter Chrintz zeigt es an: ein gelungener Abend in der Max-Schmeling-Halle. Foto: Michael Hundt

Gelungener Auftakt! Die Handball-Füchse gewinnen ihr erstes Spiel in der Gruppenphase der European League gegen Kristianstad 30:23 (15:12).

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (12., 5:5) fanden die Füchse besser in die Partie. Milos Vujovic (27) erzielte via Siebenmeter den Führungstreffer (13.) und von da an ging es nur noch bergauf. Erst tankte sich Paul Drux (25) durch, dann legte Fabian Wiede (26) nach (16., 8:6).

Die Hausherren zeigten sich hellwach, machten wenig technische Fehler und agierten variabel im Angriff. Besonders über die Außen lief es richtig gut. Auf Links legte Vujovic noch weitere vier Treffer bis zur Pause drauf – insgesamt sind es am Ende acht –, sein Gegenüber Valter Chrintz (20) traf dreimal bis zur Halbzeitsirene. Insgesamt ließen die vier Flügelspieler bis Abpfiff den Ball 13-mal im Netz zappeln.

Die Schweden taten sich hingegen schwer, in ihr Tempospiel zu kommen, fanden kaum ein Mittel gegen die Füchse-Defensive, die schnell rückte und gut zurücklief – der Plan von Trainer Jaron Siewert (26) ging auf! Auch weil Kristianstad nervös wurde und die Gastgeber mit Fehlern zu Gegenstößen einlud.

Als Marian Michalczik (23) in der 40. Minute sein erstes Tor erzielte, war sein Team mit zwölf in Front, hatte doppelt so viele Treffer auf dem Konto wie die Gäste (24:12)! Die 550 Zuschauer in der Schmelinghalle hatten spätestens ab diesem Moment nichts mehr zu befürchten.