Füchse-Trainer Jaron Siewert will mehr von seinen Profis sehen. Beim Saisonstart in Nordhorn gab es nur einen mühseligen Arbeitssieg. Foto: City-Press

Hauptsache zwei Punkte! Nach dem holprigen Ligastart in Nordhorn gilt nur der 25:20-Sieg. Trotzdem hat Trainer Jaron Siewert (26) bis zur Magdeburg-Partie am Dienstag (19 Uhr) noch einige Baustellen abzuarbeiten.

„Ein Leckerbissen für Handball-Kenner war es bestimmt nicht“, gab der Coach nach der umkämpften Begegnung in Niedersachsen zu, „aber für mich persönlich war es ein schöner Einstand. Einfach grandios.“

Der 26-Jährige feierte bei der HSG Nordhorn nicht nur die ersten Punkte der Füchse in dieser Saison, sondern auch seinen Einstand an der Seitenlinie. Trotz der Freude gab es allerdings einiges zu monieren: „Das war nicht das, was wir hier spielen wollten und was wir in der Vorbereitung gezeigt haben.“

Vor allem die Anzahl der technischen Fehler erzeugte beim Zuschauen Gänsehaut. Es waren Einzelaktionen wie jenen von Paul Drux (25), Lasse Andersson (26) und Marko Kopljar (34) zu verdanken, dass die Berliner die Partie nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand noch einmal drehen konnten.

Wenn am Dienstag Rivale Magdeburg zu Gast ist, sollte das besser laufen. „Das wird hart“, weiß Siewert, „die wollen sicher einiges gut machen.“ Der SCM hatte seinen Auftakt am Donnerstag zuhause unerwartet 27:31 gegen den Bergischen HC verloren und will jetzt in Berlin die ersten Punkte sammeln. „Das wird eine hitzige Angelegenheit, wie immer beim Derby“, ist Siewert gewarnt, „aber wir waren jetzt drei Spiele hintereinander siegreich und wollen diese Serie weiter fortsetzen.“