Wirkte zuletzt nicht wirklich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: Füchse-Trainer Jaron Siewert. Foto: Imago/Contrast

Vorsicht Füchse! Noch vor einer Woche galten die Hauptstadt-Handballer als das heißeste Team der Bundesliga. Neunmal hatten sie in Folge gewonnen. Nach der Niederlage in Erlangen, dem Unentschieden gegen Nimes und der Niederlage gegen Flensburg kann sich der Trend schnell umkehren. Schon am Sonntag (13.30 Uhr) sind die Rhein-Neckar Löwen im Fuchsbau zu Gast. Will man in der Tabelle nicht weiter abrutschen, ist gegen den punktgleichen Tabellennachbarn verlieren schon fast verboten. „Wir müssen aufstehen und den Kopf hochkriegen und jetzt endlich mal aus den Fehlern lernen“, fordert Trainer Jaron Siewert.

Trainer Jaron Siewert sieht zahlreiche Fehler

Die Fehler sieht Siewert im Moment an beiden Seiten des Feldes. Angriffe werden teilweise überhastet abgeschlossen. Aufholjagden nach Rückständen gegen Erlangen und Flensburg dadurch nicht in Führungen umgewandelt. Und in der Abwehr mussten die Füchse am Donnerstag 33 Gegentore hinnehmen. Negativrekord in dieser Bundesliga-Saison. Gut, der Gegner war auch Tabellenführer Flensburg-Handewitt. Aber: Schon zwei Tage zuvor hatten die Füchse sogar 34 Tore des französischen Vertreters aus Nimes hinnehmen müssen. Da habe es sein Team nicht hinbekommen, „die Zweikämpfe mit der nötigen Härte und Konsequenz zu spielen“, sagte Siewert im Anschluss.

Das klappte gegen Flensburg besser. Die Spieler waren heiß und gingen hart in die Zweikämpfe. „In der Defensive fehlte nicht viel, wir haben gut zugeschoben“, sagte Fabian Wiede. Er war mit fünf Treffern bester Werfer seines Teams und hatte nach der Geburt seines Sohnes sowie der Vertragsverlängerung bis 2026 eigentlich eine perfekte Woche. Damit die aber aus sportlicher Sicht keine Enttäuschung wird, muss die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge verhindert werden.