Marko Kopljar und Paul Drux (r.) wollen Patrick Wiencek (M.) und Kiel erst gar nicht ins Rollen kommen lassen. Foto: Imago/Camera 4 

Aller schweren Dinge sind drei. Zum Abschluss der Top-Triologie bekommen die Füchse den dicksten Brocken vorgesetzt. Nach den Heim-Pleiten gegen Flensburg (29:33) und die Rhein-Neckar Löwen (23:29) geht’s am Sonntag zum THW Kiel (13.30 Uhr). Und Berlins Handball-Assen droht in der Liga leider wieder mal: Dreimal probiert, dreimal ist nix passiert.

Fakt ist: Noch nie konnten die Füchse auch nur ein Pünktchen beim THW holen. Sport-Vorstand Stefan Kretzschmar: „Im Prinzip kann man da nur überraschen. Momentan traut uns niemand einen Sieg oder einen Punkt zu.“

Trotzdem stellt Kretzsche klar: „Du darfst dich auch gegen Kiel nicht unter Wert verkaufen oder abschlachten lassen.“ Dass sie es noch können, zeigten die Füchse unter der Woche beim Gruppen-Gipfel in der European League mit dem 24:22 in Nimes.

Drux wieder mit dabei

Paul Drux, der in Frankreich wegen leichter Kniebeschwerden geschont wurde, ist wieder mit dabei und voller Tatendrang: „Wir haben es letztes Jahr zum ersten Mal geschafft, zu Hause Punkte gegen Kiel zu holen. Ich finde, da könnten wir auch beim THW damit anfangen.“

Der Kapitän weiß auch, wie das gehen kann: „Wir dürfen kaum Fehler machen, den THW-Express nicht ins Rollen kommen lassen. Und wir müssen die Bälle reinknallen.“  

Trainer Jaron Siewert geht das Ganze cool an: „Kiel wird eine richtig große Herausforderung, aber für uns auch eine riesige Chance, befreit aufzuspielen und zu zeigen, was wir können.“ Na dann ...