Gleich wird es unfreiwillig komisch: Füchse-Ass Hans Lindberg beim Murks-Siebenmeter in Minden. Imago/Noah Wedel

Läuft! Das 31:25 in Minden war saisonübergreifend der 14. Sieg in Serie für die Handball-Füchse, bis Samstagabend zum Spiel von Kiel in Erlangen (20.30 Uhr) sind sie auf jeden Fall Bundesliga-Spitze. Der einzige, der in Minden nicht alles im Griff hatte, war ausgerechnet „Dr. Eisvogel“ Hans Lindberg (40).

Der Däne sorgte für den Lacher des Spiels. 47. Minute: Lindberg steht zum Siebenmeter bereit, bei denen er normalerweise den Ball mit chirurgischer Präzision eiskalt in die gegnerischen Maschen operiert. Wackelt mit dem Oberkörper, sucht mit den Augen das Ziel, holt aus – und der Ball kullert Minden-Torwart Lucas Grabitz vor die Beine.

Zu viel Harz am Ball?

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Am Spielgerät war anscheinend noch zu viel Harz, Lindberg bekam es nicht wie gewünscht aus der Hand. Beim Spielstand von 27:16 ist so was aber locker zu verschmerzen. Hinterher schmunzelte der Rechtsaußen: „Glücklicherweise zählt auch so ein Wurf nur als ein Verworfener.“

Seine drei Treffer reichten trotzdem, um zu Beginn der sechsten Saison in Berlin die Marke von 900 Bundesliga-Toren für die Füchse (insgesamt 2540, Platz 4 der ewigen Ballerliste der Liga) zu knacken. Glückwunsch!

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