Mijajlo Marsenic und Paul Drux sind wie hier gegen Hannover auch gegen Kristianstad gefragt. Foto: imago images/Eibner-Pressefotos

Europa kann kommen! Gepusht vom 31:27 gegen Hannover sind die Handball-Füchse am Dienstag gegen IFK Kristianstad (20.45 Uhr, Schmelinghalle) auch international heiß. Trainer Jaron Siewert (26): „Wir wollen den Rückenwind mitnehmen und mit einem Sieg in die Gruppenphase der European League starten.“

Der Weg zum Ziel? „Wir müssen auf uns gucken“, gibt der Coach vor, „die Fehlerzahl minimieren und aus einer aggressiven, kompakten Abwehr heraus ins Tempospiel kommen – wenn wir das schaffen, bin ich guter Dinge.“

Siewert hat die Schweden akribisch analysiert: „Das ist ein skandinavisches Topteam, das immer für eine Überraschung gut ist. Ich erwarte viel Tempo, hohe Dynamik und Passgeschwindigkeit. Das müssen wir eingrenzen und unsere vielleicht etwas bessere Körperlichkeit dagegenstellen.“ Heißt: hinten zumachen und dann ab nach vorne.

Das sieht Fuchs Johan Koch (29) ähnlich: „Das wird verdammt hart. Die laufen ohne Ende und sind richtig unangenehm – bestrafen jeden Fehler.“ Der Kreisläufer, der von 2010 bis 2013 für Kristianstad auflief, freut sich trotzdem auf die Partie: „Ich habe noch viele Freunde dort. Es ist das erste Mal, dass ich gegen einen alten Klub antrete und schon etwas Besonderes.“

Personell gibt es bei den Füchsen im Vergleich zum Hannover-Spiel keine Veränderungen. Abwehrchef Jakov Gojun (34) sowie Frederik Simak (22), Nils Lichtlein (18) und Mattias Zachrisson (30) fehlen weiter.