Mit dem Zug ging es für die Füchse Berlin bereits am Donnerstag in Richtung Neckarsulm. Foto: dpa

Eine Bahnfahrt, die ist lustig, eine Bahnfahrt, die ist schön. Auch wenn die Handball-Füchse erst am Sonntag (16 Uhr) in Göppingen spielen, brach die Mannschaft bereits am Donnerstag auf. Nein, kein Aprilscherz für die Spieler, sondern so etwas wie ein Kurztrainingslager. Voller Fokus also auf den nächsten Gegner und das Ziel Europa.

Am Donnerstagvormittag hatte Jaron Siewert noch mal mit seinen Jungs in Berlin trainiert, am Nachmittag ging es mit dem Zug nach Neckarsulm. Am Freitag und Sonnabend wird dort trainiert, um optimal auf die Partie am Sonntag vorbereitet zu sein.

Weiter wohl ohne fünf

Nach dem wegen Corona bei den Gästen ausgefallenen Spiel am Dienstagabend in der European League gegen Wien hat die Mannschaft damit erstmals seit langer Zeit wieder eine komplette Woche nur für das Training nutzen können. Sicherlich nicht schlecht, um an den Schwächen der vergangenen Spiele zu arbeiten.

Nach den Niederlagen gegen Magdeburg und Leipzig „müssen wir wieder besser Handball spielen und nicht nur 20 Minuten wie zuletzt gegen Leipzig, sondern von Anfang bereit sein, das ganze Potenzial abzurufen“, sagt Rückraumspieler Marian Michalczik. So ein Kurztrainingslager kann da die Sinne noch mal schärfen.

Denn personell gibt es kaum Hoffnungszeichen. Kapitän Paul Drux (Knie-OP), Hans Lindberg und Jacob Holm (Corona) blieben in Berlin. Keeper Dejan Milosavljev sowie Linksaußen Milos Vujovic sind zwar mitgereist, aber weiterhin angeschlagen. Trainer Jaron Siewert: „Die Hoffnungen auf einen Einsatz sind aber sehr gering. “