Milos Vujevic war neben Fabian Wiede der beste Berliner Werfer bei der Niederlage gegen Flensburg. Foto: Imago/Andreas Gora

Der Tag hatte doch so gut begonnen. Am Mittag verkündeten die Füchse Berlin die langfristigen Vertragsverlängerungen von Fabian Wiede und Paul Drux sowie die ersten Profiverträge für drei Nachwuchsspieler. Am Abend war die Freude darüber dem Frust gewichen. In der Handball-Bundesliga mussten die Berliner den nächsten Rückschlag einstecken müssen und unterlagen vor leeren Rängen im Fuchsbau Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt mit 29:33 (13:15). Nach der zweiten Ligapleite hintereinander rutschen die Füchse auf Platz drei ab. Beste Berliner Werfer waren Fabian Wiede und Milos Vujevic mit je fünf Toren.

Die Partie begann in den ersten Minuten noch sehr ausgeglichen. Die Füchse lagen schnell 3:2 vorn, es sollte aber die letzte Berliner Führung im Spiel bleiben. Denn die ersten Fehler der Gastgeber bestrafte Flensburg eiskalt mit schnellen Toren durch Tempogegenstößen. So lag man dann 4:7 hinten. Die Füchse pushten sich immer wieder gegenseitig hoch und versuchten so, in der Abwehr mehr Zugriff zu bekommen.

Mitte der ersten Hälfte glichen sie wieder zum 8:8 aus. Doch anschließend liefen die Berliner wieder einem Rückstand hinterher. Zu selten gelang es ihnen die Anspiele der Flensburger an den Kreis zu verhindern. Und die Gäste zeigten sich sehr effektiv, fast jeder ihrer Angriffe führte zu einem Treffer.

Gleich nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste zwei Berliner Ballverluste, um sich erstmalig auf vier Tote abzusetzen (14:18). Die Füchse kämpften zwar, konnten in der Abwehr die Flensburger Angriffe einfach nicht stoppen. Zudem bekamen die Berliner Keeper Dejan Milosavljev und Frederik Genz kaum einen Ball zu fassen. In der Schlussphase kamen die Füchse nicht mehr näher als drei Tore heran.