„Über allem steht der Sieg“, sagt Trainer Jaron Siewert. Foto: Imago Images

So einfach ist die Rechnung für die Füchse Berlin: Am Ende zählen zwei Punkte – und die haben sich die Berliner Handballer bei ihrem Auftaktspiel in der European League durch den 25:23-Erfolg gegen Gyöngyös gesichert. Einfach war das aber nicht.

„Über allem steht der Sieg“, sagte Trainer Jaron Siewert (26) erleichtert und räumte ein: „Man hat gemerkt, dass der Gegner schon mehr Wettkampfpraxis hat. Das soll aber keine Ausrede sein.“

Unzufrieden war der Coach vor allem mit der Anzahl an Gegenstößen, die sein Team kassiert hatte. Zu oft resultierten aus den eigenen technischen Fehlern oder schlecht genutzten Wurfchancen einfache Gegentore.

„Sicherlich hätten wir das besser machen können“, gestand Rückraumspieler Marian Michalczik (23), „das war teilweise etwas holprig. Vor allem in der ersten Halbzeit hätten wir eine bessere Chancenauswertung haben und mehr von unserer Abwehr profitieren können.“

Das klappte nach der Pause besser. Die Berliner drehten den Pausenrückstand und sicherten sich den ersten Pflichtspielsieg – trotz der rund 750 gegnerischen Zuschauer, die die Halle ordentlich anheizten. „Das wurde ein hitziges Spiel in der Atmosphäre. Schön, so etwas mal wieder erlebt zu haben, aber ich denke, das hätten wir etwas cooler gestalten können“, resümierte Michalczik. „Jetzt haben wir Zeit, um das aufzuarbeiten.“

Am Dienstag (20.45 Uhr) wollen die Füchse das Weiterkommen zu Hause fix machen. „Da bin ich guter Dinge, dass wir das erfolgreich bestreiten“, blickt Trainer Siewert voraus.