Marian Michalczik will sich auch heute gegen Flensburg wieder so schön in Szene werfen. Foto: Hundt

Über das Remis in der European League daheim gegen Nimes dürfen sich die Füchse nur kurz aufregen. Zwei Tage nach dem 34:34 geht es schon heute gegen die SG Flensburg-Handewitt (19.00 Uhr/Sky) weiter. Das Topspiel war Mitte November ein Corona-Opfer, wird jetzt kurzfristig nachgeholt.

Die fünfte Partie binnen elf Tagen. „Sicherlich ist nicht einfach, nach zwei Tagen wieder zu spielen und dann auch noch gegen Flensburg. Selbstverständlich ist das eine hohe Belastung. Aber irgendwann müssen wir die Spiele ja nachholen“, sagt Nationalspieler Marian Michalczik.   Deshalb rotierte Jaron Siewert gegen Nimes schon viel, gab einigen Stammkräften mehr Pausen. „Das ist selbstverständlich, dass ich hier keinen 60 Minuten durchs Feuer jagen kann. Irgendwo müssen wir auch den Weitblick für die nächsten Spiele haben“, erklärte der Coach.

Gegen Flensburg hofft er so auf mehr Energiereserven. Und die werden vor allem in der Defensive benötigt. „Wenn wir gegen Flensburg bestehen wollen, dann geht das nur über die Abwehr“, sagte Siewert. Doch genau da hapert es. Gegen Erlangen kassierten die Füchse 30 Gegentore, gegen Nimes 34. „Das ist definitiv zu viel“, betont Siewert und hat Kleinigkeiten ausgemacht, „die bei uns momentan nicht passen". 

 Deshalb hofft Siewert wieder auf ein besseres Feintuning. „Wir wollen kompakt stehen und keine isolierten Zweikämpfe im Zentrum. Und wir müssen unangenehm spielen und sie zu Abschlüssen zwingen, die wir wollen und sie nicht wollen“, fordert er. Die Motivation gegen einen Champions-League-Teilnehmer ist jedenfalls schon mal groß. Schlusswort Michalczik: „Wir haben die Chance auf einen großen Sieg.“