Hatte Zeit zum Grübeln, aber keine zum Trainieren: Füchse-Coach Jaron Siewert.  Foto: Imago Images/Jan Huebner

Aus der Quarantäne direkt aufs Spielfeld. Den Handball-Füchsen bleibt nach siebentägiger Corona-Zwangspause nur ein Training, um sich auf das Spiel am Sonnabend beim Bergischen HC (18.30 Uhr) vorzubereiten.

Keine leichte Aufgabe für Trainer Jaron Siewert (26). Seine klare Ansage: „Wir müssen die eine Einheit maximal nutzen, um in den Rhythmus zu kommen und uns taktisch vorzubereiten.“ Dennoch weiß er ganz genau: „Es wird am Ende wenig um technische und taktische Dinge gehen. Wir müssen den Kampf annehmen und emotional überlegen sein, den Sieg mehr wollen.“

Also die fehlende Vorbereitungszeit mit Herz und Kampfgeist ausgleichen. „Das ist nicht leicht nach dieser Phase“, weiß der Coach, „aber dafür sollten alle ausgeruht sein.“ Bis auf die positiv auf Getesteten Milos Vujovic (27) und Marian Michalczik (23) sind alle Spieler am Start.

Nach den abgesagten Partien gegen Flensburg, Kiel, Lissabon und knapp drei Wochen Pflichtspielpause gehts für die Füchse ausgerechnet gegen ein Team, das zuletzt gut gegen die großen Teams mitgehalten hat und sich jetzt endlich belohnen will. „Wir sind gewarnt“, sagt Siewert, der sich auch noch an die vergangene Saison erinnert. Da gewannen die Füchse das Hinspiel erst in den letzten Minuten, konnten im Rückspiel beim BHC mit Ach und Krach ein Unentschieden holen. Schlusswort Siewert: „Wir müssen ans Maximum gehen, um Punkte zu holen.“