Mattias Zachrisson muss seine Karriere wegen einer Schulterverletzung im linken Wurfarm vorzeitig beenden. Foto: Imago Images

Er war so etwas wie der personifizierte Mr. Erfolg bei den Füchsen. Neben den Eigengewächsen Paul Drux und Fabian Wiede war Mattias Zachrisson der einzige verbliebene Profi im Kader, der – bis auf die Meisterschaft natürlich – alle Vereinstitel mit den Füchsen geholt hatte. 2014 den DHB-Pokal, 2015 und 2018 den EHF-Cup, dazu noch zweimal die Klub-WM in Doha (2015, 2016).  Mehr ging nicht. Und nun endet ein großes Kapitel Fuchsgeschichte vorzeitig und unfreiwillig. Mit nur 30 Jahren muss der schwedische Nationalspieler seine Karriere endgültig beenden. Die Schulter im linken Wurfarm spielt einfach nicht mehr mit.

Ein trauriges Kapitel, auch wenn es sich angedeutet hatte. Seit Sommer 2019 plagten ihn seine Schulterprobleme. „Zacke hatte nur zwei Profivereine in seiner Karriere, ist sieben Jahre bei uns in Berlin und hätte auch noch die nächsten Jahre für uns gespielt“, sagte Fuchs-Boss Bob Hanning. „Er ist ein großartiger Mensch und ein großartiger Sportler. Er wird immer im Herzen der Füchse Berlin ein wesentlicher Bestandteil bleiben.“

Jetzt kommt ein neues Leben ohne Handball.

Mattias Zachrisson

Zachrisson, seit 2013 ein Fuchs, kann auf eine bewegte Karriere zurückblicken.  Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Vize-Europameister 2018. In 162 Bundesligapartien für die Füchse warf er 463 Tore. Stark.

Den Familienvater zieht es jetzt zurück in seine Heimat. Was er in Schweden nach seiner aktiven Karriere machen wird? Das steht noch nicht fest. Zachrisson weiß nur so viel: „Jetzt kommt ein neues Leben. Ohne Handball.“