Will an alter Wirkungstätte glänzen: Marian Michalczik. Foto: imago images/Camera 4

Auf ein Wiedersehen! Für Fuchs Marian Michalczik (23) ist das Spiel in Minden am Sonntag (16 Uhr) ein Treffen mit alten Bekannten. Nach Sieben Jahren bei der GWD weiß er ganz genau, um die Stärken und Schwächen seines Ex-Vereins.

„Das ist schon ein besonderes Spiel“, sagt Michalczik, „und das Ende war ja auch etwas komisch durch den Corona-Cut. Da freue ich mich natürlich auf ein Wiedersehen.“

2014 wechselte Michalczik von seinem Heimatverein in Ahlen 100 Kilometer weiter zu den Grün-Weißen, durchlief Mindens Jugend, arbeitete sich zu den Profis hoch und wurde zum Nationalspieler. In dieser Saison dann der Transfer nach Berlin.

Marian Michalczik ist in Berlin angekommen

Mittlerweile ist er mit seiner Freundin Anna und Hündin Cleo in Weißensee heimisch geworden, hat er sich bei den Füchsen bestens integriert.

Zurückhaltung gegen die alten Mannschaftskameraden? Keine Spur! Im Gegenteil. „Wir wollen dieses Jahr unbedingt zwei Punkte mitnehmen“, ist Michalczik nochmal extra angespornt.

Und der Mittelmann verrät auch wie das gehen soll. „Minden hat in den ersten Saisonspielen schon eine gute Leistung gebracht und definiert sich über eine gute Abwehr, die Fehler provozieren will und dadurch schnell ins Tempospiel kommen möchte“, erklärt Michalczik, „das müssen wir unterbinden, damit sie nicht ihr Selbstvertrauen aufbauen sondern sich an unserer starken Defensive aufreiben.“

Der Optimismus ist nach dem letzten Sieg in der European League in jedem Fall da: „Es geht in die richtige Richtung. Wir haben zuletzt gute Leistungen gezeigt und jeder hat seinen Beitrag gebracht. Darauf lässt sich aufbauen.“