Fuchs Johan Koch (l.) will an Hannovers Malte Donker vorbei. Foto: City-Press/Moritz Eden

31:27 gegen Hannover, im zweiten Versuch landeten die Handball-Füchse vor 750 Fans in der Schmelinghalle den ersten Bundesliga-Heimsieg der Saison. Kreisläufer Johan Koch (29) hatte doppelt Grund zur Freude. Der Däne feierte nach über sieben Monaten sein Pflichtspiel-Comeback – und das auch noch als Papa.

„Es hat alles super geklappt“, erzählt der stolze Familienvater, „der Kleine ist wohlauf und meine Frau ist zufrieden.“ Am 7. Oktober kam Cooper auf die Welt, mittlerweile sind der Mini-Koch und Mama Puk wieder zu Hause. „Wir sind vor allem froh, dass Cooper viel schläft. Hoffentlich bleibt das so“, scherzt Koch. Mit Schlafentzug und daraus resultierendem Konzentrationsmangel ist also erst mal nicht zu rechnen.

Gut so, denn der Kreisläufer steht nach überstandener Schulterverletzung bei den Füchsen endlich wieder auf dem Feld. Wobei, ganz überstanden kann man noch nicht sagen. „Es ist gut, dass es die linke Schulter ist. Wenn es der Wurfarm wäre, könnte ich noch nicht spielen.“ Noch schmerzt die Blessur – auch ohne Sport. Da muss Johan auch beim Cooper-Knuddeln immer schön aufpassen.

Johan Koch schmust zuhause mit Söhnchen Cooper und Frau Puk. Instagram/pukhallingkoch

Auf der Platte ist Koch hart im Nehmen und froh endlich  wieder dabei zu sein. Gegen Hannover hat es immerhin für ein paar Minuten gereicht: „Das war schon schön und die Fans haben gut Stimmung gemacht. Und der Sieg war wichtig – für uns als Mannschaft und fürs Selbstvertrauen.“

Das sieht auch Füchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar (47) so: „Uns fehlte ja ein Erfolgserlebnis. Ich habe viel Willen gesehen und der Kopf blieb oben. Ich bin zufriedener, wie wir mit Stresssituationen umgegangen sind. Das war ein wichtiger Fingerzeig für die nächsten Spiele.“

Die nächste Partie steht schon am Dienstag an. Da kommen die Schweden von Kristianstad zum Start in die Gruppenphase der Europa League in die Schmelinghalle (20.45 Uhr).