Füchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar hofft weiterhin darauf, dass die Liga weitergeht, Auch wenn er persönlich nicht mehr so recht daran glauben mag. Foto: imago images/Andreas Gora

Berlin - Füchse-Sportvorstand Stefan Kretzschmar hat die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Handball-Bundesliga noch nicht aufgegeben. Doch in seinem Internet-Stream betont er auch, dass man auf alles vorbereitet sein muss.
„Wir sind alle in einem luftleeren Raum, da wir nichts Konkretes vermelden können“, berichtete der 47-Jährige.

Wie und ob es mit der Liga weitergeht, soll von den Offiziellen immerhin in der Woche nach dem 20. April entschieden werden. Bis dahin heißt es warten und alle Szenarien durchzuspielen. „Es ist gut, vorbereitet zu sein. Wir alle wissen nicht, wie lange dieser Wahnsinn noch anhält“, sagte Kretzsche.

Für Kretzsche wäre allerdings eine Annullierung der Saison am ehesten nachvollziehbar: „Das ist zwar nicht allen gegenüber fair, aber doch für die meisten.“ So oder so, der Handball hat weiter mit den Nachwirkungen der aktuellem Krise zu kämpfen – auch noch im nächsten Jahr. „Da geht es uns wie dem Rest der Wirtschaft“, räumte Kretzschmar ein, „in der kommenden Saison wird wieder die Solidarität der Spieler und aller Beteiligten gefragt sein.“

Geisterspiele wären für Kretzsche wie Training

Klar sei allerdings, dass man spätestens am 16. Mai den Spielbetrieb wieder aufnehmen müsse, wenn man die Liga noch zu Ende spielen wolle.  Um allseits unbeliebte Geisterspiele führt dann jedoch kaum ein Weg herum. „Ohne Zuschauer und Emotionen ist das fast wie im Training. Das mag natürlich keiner. Aber da geht es um den sportlichen Faktor“, erklärte der ehemalige Weltklasse-Linksaußen.

Für Kretzsche wäre allerdings eine Annullierung der Saison am ehesten nachvollziehbar: „Das ist zwar nicht allen gegenüber fair, aber doch für die meisten.“ So oder so, der Handball hat weiter mit den Nachwirkungen der aktuellen Krise zu kämpfen – auch noch 2021. „Da geht es uns wie dem Rest der Wirtschaft“, räumte Kretzschmar ein, „in der kommenden Saison wird wieder die Solidarität der Spieler und aller Beteiligten gefragt sein.“