Fabian Wiede ist nach seinem Comeback enttäuscht. Die Niederlage gegen Magdeburg hinterlässt Spuren. Foto: Hundt

Nach zehn Monaten war es endlich soweit. Füchse-Star Fabian Wiede (26) feierte im Derby sein Comeback auf dem Handballfeld – die Partie gegen den SC Magdeburg hatte er sich allerdings ganz anders vorgestellt.

„Es hat mich natürlich gefreut, wieder dabei zu sein und mitzuspielen“, berichtet das Rückraum-Ass, „aber das Ergebnis war dann weniger schön.“ Gegen den Rivalen aus Magdeburg setzte es eine 22:32-Klatsche. Daran konnte auch der Nationalspieler nichts ändern, der sich im Dezember 2019 erstmals an der Schulter operieren lassen musste und eigentlich bereits im April bei den Füchsen wieder mitmischen wollte. Doch daraus wurde nichts, ein zweiter Eingriff folgte.

Bei seinem Comeback konnte er immerhin zwei Treffer beisteuern. Aber alles lief noch nicht rund. Wiede war ein Teil der etwas konfus wirkenden Füchse-Truppe, die letztlich eine Angriffseffektivität von gerade mal 45 Prozent vorweisen konnte.

„Wir müssen das jetzt analysieren, damit es gegen Leipzig besser läuft“, sagt Wiede, „da muss vor allem die Abwehr besser stehen. Wir haben sehr, sehr viele technische Fehler gemacht, das müssen wir abstellen.“ Denn so viele einfache Tore wie gegen Magdeburg will Wiede am Sonntag (13.30 Uhr) nicht sehen.

Wiede weiter: „Egal ob Derby oder nicht – für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, damit wir in unseren Rhythmus zurückfinden. Wir müssen jetzt punkten!“