Große Frage: Wie viele Schmerzen erträgt Paul Drux? Foto: City-Press GmbH

Nächster Halt: Minden! Nach zwei Heimspielen steht für die Füchse ein Auswärts-Doppelpack an. Morgen sind die Berliner bei der GWD zu Gast (19 Uhr), danach führt die Reise zum EHF-Cup-Spiel nach Logroño (Sa., 19 Uhr).

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Da schlagen die Verletzungssorgen gleich noch mehr ins Gewicht. Nach seiner Knieverletzung wieder mit dabei ist immerhin Kreisläufer Mijajlo Marsenic. Gegen den SC Magdeburg nur auf der Bank, ist der gebürtige Serbe jetzt voll einsatzbereit.

Anders sieht es bei Paul Drux aus. Den Rückraum-Shooter plagen weiter Schmerzen, ein Einsatz diese Woche ist fraglich. „Wir werden alles tun, damit er spielen kann. Aber letztlich entscheiden er und die medizinische Abteilung“, erklärt Trainer Velimir Petkovic.

Umso wichtiger ist es, dass der Rest der Truppe zündet. Gegen Minden haben die Füchse schließlich noch eine Rechnung offen. Nach der 25:29-Hinspiel-Pleite stehen die Zeichen auf Revanche. „Da muss alles besser werden, als es hier in Berlin war“, fordert Petkovic, „jetzt wollen wir uns die Punkte zurückholen.“

Mit dem Derby-Sieg gegen Magdeburg im Rücken ist die Grundeinstellung schon einmal positiv. Und das kann am Ende den kleinen aber feinen Unterschied ausmachen. Trotzdem weiß Petkovic, dass es auswärts alles braucht: „Einstellung, Konzentration und Wille – damit kann man viel erreichen. Aber wir müssen auch unsere spielerische Qualität zeigen.“