Paul Drux wirkt entschlossen. Gegen den Tabbellenletzten aus Coburg hilft nur Kampf. Foto: imago images/Hübner

Wenn die Füchse Sonntag (16 Uhr) auf Tabellenschlusslicht HSC Coburg 2000 treffen, sind die Rollen eigentlich klar verteilt. Trotzdem warnt Kapitän Paul Drux (25) vor dem Aufsteiger.

„Das ist eine Mannschaft, die sehr unangenehm werden kann. Das haben wir vor ein paar Jahren schon einmal festgestellt, als wir da gespielt haben“, erinnert sich Drux, „die definieren sich über Kampf und Härte.“

Außerdem warnt er vor Mittelmann Pouya Norouzinezhad, der in den letzten Jahren für Göppingen und Gummersbach auflief. Ein weiterer bekannter Name im Kader der Coburger ist Drasko Nenadic – der 30-jährige Serbe, der 2017 in Berlin spielte.

Zu viele Gedanken sollten sich die Füchse aber nicht machen, vor allem mit drei Siegen im Rücken. Das sieht auch Drux so: „Ich habe das Gefühl, dass wir besser in Schwung gekommen sind und das der Rhythmus da ist. Wir hoffen, dass es jetzt so weiter geht und wir uns Kontinuität aufbauen können.“

Für ihn ist es ein Spiel, dass die Füchse gewinnen müssen – auch im Hinblick auf bevorstehende Aufgaben. „Wenn wir da die Punkte mitnehmen können, gibt das Kraft, für das, was danach kommt“, meint der Kapitän.

In Coburg antreten wird wahrscheinlich das gleiche Team wie gegen Presov. Das heißt, Marko Kopljar wird wieder fehlen (Adduktorenprobleme), Marian Michalczik (23) und Milos Vujovic (27) setzen erstmal aus. Die beiden sind nach ihrer Corona-Erkrankung wieder im Mannschaftstraining „aber da wollen wir abwarten, wie die nächsten Tage sind“, sagte Trainer Jaron Siewert im Vorfeld.

Eine personelle Veränderung gibt es allerdings: Der ehemalige Weltklasse-Keeper Dejan Peric (50) kommt als Torwarttrainer von Vardar Skopje nach Berlin und tritt hier die Nachfolge von Petr Stochl (44) an.