Besonderer Dank von Sportvorstand Stefan Kretzschmar (r.): Dänen-Oldie Hans Lindberg war mit seinen zwölf Toren der Matchwinner für die Füchse Imago/Contrast

Die Handball- Füchse atmen gaaaanz tief durch. 31:23 gegen Montpellier gewonnen, das Final Four in der European League erreicht und endlich mal wieder eine überzeugende Leistung gezeigt.

Besonders Hans Lindberg schnappte auch Minuten nach dem Spiel noch ganz schön nach Luft. „Ich bin jetzt total platt“, gab der Däne ehrlich zu. Aber das durfte er mit seinen 39 Jahren auch sein: zwölf Würfe, zwölf Tore, Mann des Abends, unverzichtbar!

Auch Drux ist wieder da

Lange hatte er durch eine Covid19-Erkrankung aussetzen müssen, ist erst seit gut 14 Tagen wieder richtig dabei. Nach den harten Wochen staunte der Rechtsaußen über sich selbst: „Ich bin überrascht, dass ich durchspielen konnte.“

Bloß gut, denn seine Tore und sein Wille hatten den Füchsen vor allem in der Bundesliga sehr gefehlt. Wie auch Paul Drux, der nach Knie-OP sein Comeback gab.

Generalprobe in Mannheim

Mit beiden ist die Hoffnung wieder größer, dass es am 22. und 23. Mai in der European League mit dem Titel klappt, die so verkorkste Saison wenigstens halbwegs gerettet wäre. Lindberg: „Das Montpellier-Spiel war hoffentlich eine Wende für uns.“

Weil die Bundesliga-Partie am Sonnabend gegen Coburg wegen Corona beim Gegner abgesagt wurde, haben die Füchse nun etwas Zeit zum Durchschnaufen. Erst am 6. Mai geht es bei den Rhein-Neckar Löwen weiter. In Mannheim, wo dann auch das Final Four in der Europaliga steigt ...