Hans Lindberg traf elfmal in Flensburg. imago/Mario M. Koberg

Da haben die Füchse ein richtig starkes Ding abgeliefert! Die Duelle mit den Branchenführern gingen in den letzten Jahren selten gut aus. Doch an diesem Donnerstag ist alles anders. Mit 33:29 (14:15) gewinnt die Mannschaft von Jaron Siewert bei der SG Flensburg-Handewitt, die als Tabellenführer in dieses Spiel gegangen ist.

Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen

Obwohl bei den Füchsen alle Mann an Bord waren und sie auch schnell in Führung gingen, brachten sie einige Schiedsrichterentscheidungen zunächst aus dem Tritt. Vier fragwürdige Entscheidungen in der ersten Hälfe, die für ständige Unterzahlspiele sorgten, führten zu einem zwischenzeitlichen 9:13-Rückstand. Doch der Charakter war stark, zur Pause stand nur ein Tor Rückstand.

Und auch die Rote Karte für Abwehrchef Jakov Gojun nach drei Zeitstrafen warf die Füchse nicht aus der Bahn. Dank schier unerschöpflicher Kraftreserven und starkem Willen landeten sie diesen so wohltuenden Sieg und schüren weiter die Hoffnung auf Platz vier.