So schön fühlt sich Erfolg an: Die Füchse feiern in der Saison 2019/20 den Heimsieg gegen die RN Löwen. Foto: Imago/Camera 4

Jetzt gilt’s, Füchse! Für den großen Traum von der Quali für die Champions League muss am Sonntag ein Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen her (13.30 Uhr, Schmelinghalle). Egal wie.

Die durch Corona völlig zerwürfelte Tabelle weist trotzdem ein Kriterium aus, an dem man sich orientieren kann: die Minuspunkte. Kiel und Flensburg sind da eine Liga für sich.

Um die restlichen zwei Plätze in der Königsklasse balgt sich aller Voraussicht nach ein Quartett, das momentan bei minus neun steht: Melsungen, Magdeburg sowie eben Füchse und Löwen. Heißt: Wer heute verliert, der muss sich erst mal hinten anstellen.

Druck selbst aufgebaut

Diesen Druck haben sich Berlins Handball-Asse selbst gemacht. Mit den Pleiten gegen Magdeburg (22:32) sowie in Minden (26:31), Erlangen (27:30) und dem Punktverlust in Leipzig (24:24) ist das Kontingent für Ausrutscher eigentlich ausgeschöpft. Schon am 19. Spieltag und für die komplette Saison.

Nicht zu vergessen: Die Füchse haben noch beide Partien gegen Kiel sowie die Auswärtsspiele in Flensburg, Magdeburg, Melsungen und bei den RN Löwen in Mannheim vor der Brust. Puh! Das allein zeigt schon, wie wichtig, wichtig, wichtig ein Sieg am Sonntag ist.

Mut macht immerhin die Statistik: Die letzte Pleite im Fuchsbau gegen die Löwen gab es 2014 mit dem allerdings deftigen 20:30. Zuletzt gab es zwei Siege im Pokal und in der Liga. Ein 23:22 wie im November 2019 würde heute schon reichen.

Auf geht’s, Füchse! Wir wollen euch im Jubelrausch tanzen sehen ...