Zweimal Gold, einmal Silber: Die dänischen Fuchs-Weltmeister Jacob Holm, Lasse Andersson und der im Finale unterlegene Schwede Valter Chrintz (v. l.) zeigen ihre WM-Medaillen. Foto: Michael Hundt

Viel größer können die Gegensätze nicht sein. Eben noch das WM-Finale gegen Schweden im sonnigen Ägypten gewonnen, da wartet eine Woche später nicht nur das trübe Wetter in Deutschland, sondern auch der graue Liga-Alltag gegen Kellerkind Tusem Essen (Sonntag, 16 Uhr). Einen Treffer hat Weltmeister-Fuchs Lasse Andersson im Endspiel beigesteuert, sein Berliner Teamkollege Jacob Holm sogar vier. „Gemeinsam Weltmeister zu werden, ist natürlich eine überragende Erfahrung und eine bleibende Erinnerung“, sagt Andersson in einem Interview auf der Füchse-Homepage.

Das Duo versteht sich bestens. Kurios: Bevor Andersson im vergangenen Sommer nach Berlin kam, kannten sie sich nur flüchtig. Zusammen mit Johan Koch und Hans Lindberg aber „haben wir bei den Füchsen eine super Dänen-Connection“, so Andersson.

Und der Erfolg mit der Nationalmannschaft macht hungrig für die weitere Saison mit den Füchsen. „Wir hatten einen super Lauf und sind im November und Dezember ungeschlagen. An diese Leistungen wollen wir schnell wieder anknüpfen und am liebsten jedes Spiel natürlich gewinnen“, sagt der Rückraumspieler. Gelingt das, rückt die Champions League näher.