Seine Show wird den Füchsen fehlen: Torwart-Zampano Silvio Heinevetter. Foto: Camera 4/Imago Images

Er war auch bei den Handball-Füchse immer der Mann für die ganz besonderen Momente. Mit seinen Emotionen brachte Silvio Heinevetter (35) regelmäßig die Gegner zur Verzweiflung und die Halle zum Kochen. Jetzt verabschiedet sich der Torwart-Hexer still und leise aus Berlin.

Seit über einem Jahr war klar, dass der hippe Heine nach der Saison 2019/20 aus der Glamour-Welt der Hauptstadt zum Liga-Konkurrenten Melsungen in die nordhessische Provinz geht. Corona sorgt dafür, dass sein Abgang nun ganz ohne die üblichen Ehrungen vonstattengeht. Heinevetter: „Das ist natürlich schade. Elf Jahre im Profisport bei einem Verein zu sein, ist nicht ganz alltäglich.“

Ganz klar: Die Füchse und ihre tollen Fans hätten sich für den Nationalkeeper, der auch durch seine Beziehung mit TV-Star Simone Thomalla Promi-Status wie kein anderen Handball genießt, noch mal richtig ins Zeug gelegt.

Aber damit wohl nicht unbedingt seinen Geschmack getroffen. Denn der Zampano hat auch eine eher ruhige Seite. Heine verrät: „In der jetzigen Situation ist nebensächlich, dass ich kein großes Spiel bekomme. Ich bin eh nicht der Typ für Abschiedsfeste.“