Die EM ab Donnerstag in Ungarn und der Slowakei bereitet Füchse-Macher Bob Hanning einiges Kopfzerbrechen. Imago

30:26 in Mannheim gegen die Schweiz, 35:34 in Wetzlar gegen Olympiasieger Frankreich – Deutschlands Handballer haben die letzten Test mit Bravour bestanden und sind bereit für die EM ab Donnerstag in Ungarn und der Slowakei. Ganz nach dem Motto: Andere haben Stars, wir eine Mannschaft.

Füchse-Macher Bob Hanning mit Galgenhumor

Los geht’s für die unerfahrene Truppe von Bundestrainer Alfred Gislason am Freitag gegen Belarus (18 Uhr, ARD). Der härteste Gegner für alle 24 Starter ist aber Corona.

Überall in den nationalen Ligen (nicht nur im Handball) zerbröseln wegen immer neuer Virus-Fälle gerade die Spielpläne. Und da soll ausgerechnet bei einem internationalen Groß-Event alles planmäßig über die Bühne gehen? Für Füchse-Macher Bob Hanning steht fest: „Wer die wenigsten Coronafälle hat, wird Europameister.“ Viel Glück!

Quarantänezeit bei der Handball-EM verkürzt

Noch mal zum Nachdenken: In Bratislava, wo das DHB-Team die Vor- und hoffentlich auch Hauptrunde spielt, sind Fans in der Halle (25 Prozent Auslastung) erlaubt. In Budapest (ab den Halbfinals alleiniger Spielort) ist sogar volle Hütte angesagt.

Und: Es gibt ein strenges Hygienekonzept, eine enge Teststrategie, aber keine abgeschottete Turnier-Blase wie bei der WM 2021 in Ägypten. Als etliche Stars zum Auftakt des Turniers auszufallen drohten, verkürzte Europas Verband eben mal die verpflichtende Quarantäne positiv getesteter Spieler für die EM von 14 auf 5 Tage ... 

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