Marian Michalczik (l.) und Johan Koch können Erlangens Nico Büdel nicht stoppen. Foto:  Imago/Zink

Ist das bitter, die Handball-Füchse kassieren in Erlangen eine peinliche 27:30 (13:15)-Pleite - ein herber Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Dass die Franken irgendwie eine komplizierte Beute sind, zeigten sie schon im vergangenen Jahr, als sie die Füchse 29:35 versohlten. Ganz so schlimm ist es diesmal nicht, aber trotzdem ...

Nichts klappt

Nur beim 1:0 (2.) und 2:1 (4.) liegen Berlins Asse vorn. Klar, der dreitägige Abenteuer-Trip zum Europa-League-Sieg in Kristianstad mit kurzem Zwischenstopp in der Hauptstadt und dann Weiterfahrt Richtung Nürnberg hat Spuren hinterlassen. Für Erlangen, das nur so vor Kraft strotzt, ist es der erste Auftritt nach der WM-Pause.

Trotzdem: Die Füchse stellen sich selbst ein Bein. Die Abwehr steht nicht wie gewohnt, das Umkehrspiel und damit die leichten Tore funktioniert nicht und auch vorn gibt es zu viele Fehler. Trainer Jaron Siewert nimmt die erste Niederlage nach zuvor neun Siegen in Serie wie ein Mann: „Es war ja klar, dass nach so vielen guten Spielen mal ein schlechtes kommt. Aber ausgerechnet heute ...“

Ach ja: Bester Füchse-Werfer ist Hans Lindberg mit sechs Toren.