Fuchs Hans Lindberg ballt bei den Eulen Ludwigshafen achtmal die Faust nach eigenen Torerfolgen.  Foto: imago images/foto2press

So haben sie die Handball-Füchse das vorgestellt. Bei den Eulen Ludwigshafen gewinnen die Schützlinge von Trainer Jaron Siewert (26) deutlich mit 34:23 (18:12) und sichern sich in der Bundesliga-Tabelle den vierten Platz.

Schnell auf den Beinen ließen die Füchse in der Defensive anfangs nicht viel zu. Als die Gastgeber in der 5. Minute zu ihrem ersten Tor kamen, hatten Berlins Asse  schon drei erzielt. Doch für die Eulen war es der Startschuss, schnell stellten sie auf Gleichstand (4:4/10.).

Das motivierte indes die Füchse wieder, die im Anschluss einen 6:0-Lauf hinlegten. Vor allem Hans Lindberg (39) drehte auf. Von Außen, als Einläufer oder von Siebenmeter-Strich – der Däne zog eiskalt durch, versenkte allein in den ersten 20 Minuten fünf Bälle. Insgesamt sollten es acht werden – Bestwert bei den Füchsen.

Überzeugend war ebenso der Auftritt von Kapitän Paul Drux (25), der zu alter Form auflief und vier Treffer beisteuerte.

Nach der Pause bauten die Füchse ihre komfortable Führung dann weiter aus, zogen auf elf davon (26:15/41.). So konnte Siewert entspannt durchwechseln und neue Formationen ausprobieren.