Typisch fürs Spiel: Die Löwen stehen stabil, Fuchs Jacob Holm wirft eher panisch den Ball weg.    Foto: dpa/Andreas Gora

Sie wollen so viiiel und stehen am Ende da wie die begossenen Pudel! 23:29 (11:18) lassen sich die Füchse von den Rhein-Neckar Löwen im Fast-schon-Endspiel um die Quali für die Champions  League fressen.

Das Ergebnis passt (leider) perfekt in diese sportlich so ernüchternde Woche mit zuvor Pleiten in Erlangen (27:30) und gegen Flensburg (29:33) sowie dem Remis in Europa gegen Nimes (34:34). Berlins Handball-Asse sind hart gelandet.  

Selber schuld! Gegen die Löwen werfen sie am Anfang weg, was geht und liegen nach sechs Minuten 0:5 hinten. Mit einem 3:0-Lauf melden sie sich zurück, um nach 16 Minuten wieder mit fünf das Nachsehen zu haben (5:10).

Immerhin geht es ab da plötzlich besser. Bei 10:12 haben sie dreimal die Chance auf den Anschluss - verworfen, vergeben, bestraft. Zur Pause heißt es 11:18.

Und auch die geplante Aufholjagd in Halbzeit bleibt in den Startlöchern stecken. Wieder geht's mit zwei Fehlern los, die Löwen lachen sich schlapp. Bei 15:22 (42.) nimmt Trainer Jaron Siewert eine Auszeit, verkündet kühn: „Es sind noch 18 Minuten, wir haben eine Chance.“

Na ja, wenig später heißt es 15:24 und am Ende 23:29 ...