Der KURIER begleitet Sie durch den Dezember mit einem einzigartigen Adventskalender für die ganze Familie. Foto: imago images / Photocase

Spruch des Tages

Du fragst dich, was wundervoll ist?
Dann lies das erste Wort noch einmal!

DIY-Idee des Tages

Foto: www.diy-academy.eu/dpa
Frostige Windlichter

Leere Marmeladengläser mit einem speziellen Effektspray besprühen. Im Handel gibt es etwa Eiskristall-, Eisblumen- oder Frost-Spray. Den Rand oben mit einem Geschenkband verzieren.

Wer will, kann vorher noch eine Schablone in passender Größe aussuchen - etwa einen Stern oder ein Herz. Auf die Schablone Kreppbänder überlappend kleben, alles ausschneiden. Dann den Krepp vorsichtig ablösen und auf das Glas kleben. Nach dem Besprühen wieder entfernen. An der frostfreien Stelle scheint das Kerzenlicht durch.

Tipp: Das Spray am besten draußen aufsprühen. Mit warmem Wasser und Spülmittel lässt es sich meist auch wieder entfernen.

Achtsamkeitsübung für den Tag

Fit und mobil in den Tag starten

Tun Sie heute mal etwas für Ihre Beweglichkeit und besinnen Sie sich dabei ganz auf sich und Ihren Körper. Vorschlag: Diagonales Arm-Bein-Heben. Und so geht’s: Im Vierfüßler-Stand rechten Arm nach vorne und linkes Bein nach hinten strecken. 3 bis 5 Sekunden halten. Dann Knie und Ellbogen so anziehen, dass sie sich unter dem Bauch (fast) berühren - danach wieder strecken. Häufigkeit: 10 bis 15 Mal pro Seite bzw. pro Arm-Bein-Paar. Wirkung: Die Übung bereitet die Muskelkräftigung vor und trainiert die Koordination.

Rezept-Idee des Tages

Gans mal ganz anders: BBQ-Gänsebraten mit Rosenkohl gefüllt

Köchin Renate Dengg mag am liebsten einen BBQ-Gänsebraten mit Rosenkohl gefüllt. Dazu serviert sie Süßkartoffelknödel und Rotkohlkimchi.
Foto: Restaurant Jolesch/dpa

Für diese Rezept-Idee müssen Sie sich schon langsam ranhalten. Denn die „Gans mal ganz anders“ braucht einiges an Vorbereitung, spart dann aber am Heiligen Abend Zeit. Statt als Beilage kommt der Rosenkohl bei Spitzenköchin Renate Dengg als Füllung in die Gans. Damit die Chefin des österreichischen Restaurants Jolesch in Berlin am Weihnachtstag nur noch ein paar Handgriffe zu tun hat, beginnt sie mit der Zubereitung von ihrem BBQ-Gänsebraten mit Orangensauce und Rotkohlkimchi schon Tage zuvor. „Der Countdown startet spätestens 10 Tage vorm Servieren“, sagt Dengg.

Zunächst wird der Rosenkohl mit Zwiebeln- und Zitronenscheiben in einem Glas geschichtet und mit Salzlake übergossen. „So bleibt es 10 Tage bei Zimmertemperatur zum Fermentieren stehen“, erklärt die Restaurantbesitzerin. Bloß nicht in den Kühlschrank damit, warnt sie. Das würde den Prozess stoppen.

„Wozu das Fermentieren gut ist? Es sorgt für ein ganz neues Geschmackserlebnis, macht Produkte durch die Salzigkeit viel intensiver“, schwärmt die gebürtige Oberösterreicherin. Sie ist begeistert von der Methode, Gemüse so haltbar zu machen.

Auch der Rotkohl wird bei ihr ein paar Tage fermentiert - und so zum Kimchi. Die Blätter werden dafür nicht wie üblich gehobelt, sondern quadratisch geschnitten, mit kochendem Salzwasser übergossen und mit einer Paste aus zerkleinertem Ingwer, Knoblauch, Karotten, Apfel, Chili und asiatischen Gewürzen eingerieben.

Die Arbeit an der Gans beginnt mit der Herstellung einer BBQ-Sauce. „Damit die Sauce schön ins Gänsefleisch einzieht, wird die Gans damit eingerieben“, erklärt Dengg. Gestopft mit dem Rosenkohl und einer Handvoll Semmelbrösel, landet die Vier-Kilo-Gans für drei Stunden auf einem Gitterrost im Ofen. Wiegt sie ein Kilo mehr, braucht sie vier Stunden.

Auch die feurig-fruchtige Orangensauce mit Rotwein kann schon ein paar Tage vorher vorbereitet werden. Sie hält sich bis zu fünf Tage und muss nur noch mal kurz aufgewärmt werden. „Dazu passen wunderbar Süßkartoffelknödel“, schlägt Renate Dengg vor.