Booooo! Mumien-Würstchen dürfen auf keiner Halloween-Party fehlen. Foto: Dajana Rubert/ Berliner KURIER

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Die perfekte Halloween-Party will schließlich gut geplant sein. Und schon am kommenden Samstag ist es soweit. Das Kostüm steht? Dann geht’s jetzt in die Küche. Für ein gruslig, schauriges Lecker-Büfett müssen Sie auch gar nicht lang kochen und backen. Der KURIER hat ein paar Tipps mit Wow-Effekt für Sie. Und gibt Tipps, wie Sie trotz Kontaktbeschränkungen und ohne von Tür zu Tür zu ziehen, das Beste für die kleinen Geister-Fans herausholen.

Schritt eins: Gespenstische Einladungen

Was wäre ein Party ohne Gäste? Auch wenn der Rahmen in diesem Jahr kleiner ausfallen muss - bis zu fünf Freunde kann man einladen. Immerhin gilt in Berlin derzeit: Treffen in privaten Räumen dürfen sich der eigene Haushalt plus fünf andere Personen.

Vorgedruckte Einladungskarten gibt es im Handel zu Hauf. Langweilig? Werden Sie kreativ und sorgen Sie schon vor dem Fest für große Kuller-Augen. Zum Beispiel mit einer zuckersüßen Gespenster-Einladung. So einfach geht’s: Stülpen Sie über einen runden Lutscher ein weißes Taschentuch, Schnur drum, Gesicht darauf malen und den kleinen Geist auf eine Pappkarte kleben. Im Inneren finden dann Datum, Uhrzeit, Ort und Co. ihren Platz.

Passende Einladungskarten erhöhen die Vorfreude bei den Gästen. Foto: Dajana Rubert/ Berliner KURIER

Schritt zwei: Spielspaß mit Gruselfaktor

Schon klar, bei so vielen kleinen Hexen und Monstern darf bloß keine Langeweile aufkommen. Auch ein paar kleine Spiele kommen immer gut an. Tipp eins: Ein Kind wird als „armer schwarzer Kater“ ausgewählt und muss ganz fürchterlich miauend ein anderes Kind zum Lachen bringen. Der Kater geht nacheinander zu den anderen Kindern. Diese müssen ihm den Kopf streicheln und ganz ernst mit den Worten „armer schwarzer Kater“ trösten. Wer lacht, hat verloren.

Eine andere Idee: Grusel-Tasten. Bereiten Sie mehrere Kartons vor, die nur eine klitzekleine Öffnung passend für eine Kinderhand haben. Hinein kommen allerlei Ekligkeiten: Slime, Popcorn, kalte Spagetti oder was auch immer sich komisch anfühlt. Nacheinander greifen die Kinder dann in Kisten, müssen erraten, was drin ist. Wer das meiste richtig rät, gewinnt.

Aller guten Dinge sind drei: Auch ein Wettreiten auf dem Hexenbesen bereitet Kindern viel Freude. Ein kleiner Parcours mit Hindernissen zum Drübersteigen und Darunterkrabbeln und ein alter Besen sind alles, was Sie brauchen. Die Kinder werden in zwei Teams aufgeteilt. Hintereinander „durchfliegt“ die erste Gruppe den Parcours, die Zeit wird gestoppt und sollte nun von Gruppe zwei unterboten werden.

Schritt drei: Süßes, sonst gibt’s Saures - diesmal anders!

Das Highlight des Tages wartet auf die Kinder eigentlich dann, wenn es dunkel wird. Von Tür zu Tür zu ziehen und sich Süßigkeiten zu erbetteln gehört zu Halloween wie der Weihnachtsmann zum Tannenbaum. Allerdings sollte man in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie darauf verzichten. Traurig müssen die Kleinen trotzdem nicht sein: Jede Wette, wenn Sie eine Schatzsuche in der Wohnung organisieren, ist die Freude über die Süßigkeiten genauso groß.

Schritt vier: Backen und Kochen mit Boooo-Effekt

Wie wäre es mit richtig hübsch-gruseligen Cupcakes auf der Kaffeetafel? Die kleinen Küchlein sind der Renner – nicht nur bei kleinen Gästen. Bei der Deko kann man getrost auf Zuckerfiguren aus dem Handel zurückgreifen – oder man baut sie aus Fondant einfach selber. Den Grundkörper des Halloween-Törtchens bereitet man am besten schon am Tag vorher zu – dann ist es weniger stressig.

Stilechte Cupcakes verzaubern die Kaffeetafel. Foto: Dajana Rubert/ Berliner KURIER

Und so geht’s: 1 Ei, 150 Gramm Zucker, 125 Gramm Mehl, 80 Milliliter Selter, 120 Milliliter Rapsöl, ½ Teelöffel Salz, 1 Packung Backpulver und zwei Teelöffel Backkakao zu einem glatten Teig verrühren. In die Muffinförmchen geben (ca. 2/3 voll) und ab damit in den Ofen: Bei 180 Grad brauchen die Muffins ca. 18 Minuten.

Das Topping macht man am Tag der Feier frisch – das schmeckt einfach besser und geht auch ganz fix: 100 Gramm Butter (Zimmertemperatur) mit 100 Gramm gesiebten Puderzucker cremig schlagen. 300 Gramm Frischkäse erst in einer extra Schale durchrühren, dann unter die Buttercreme heben. In einen Spritzbeutelfüllen und auf den Muffins verteilen. Hexenhut oder Mini-Monster auf den Cupcake. Fertig. Vor dem Servieren sollten die Zuckerstücke noch einmal für mindestens 60 Minuten in die Kühlschrank.

Schauriges Fingerfood für Halloween

Wenn sich nach einer ausgiebigen Süßes-oder-Saures-Tour der kleine oder große Hunger meldet, gibt’s schauriges Fingerfood. Vier Ideen dafür stellen wie Ihnen vor.

Erstens: Mumien-Würstchen. Halbierte Wiener werden mit dünnen Streifen Blätterteig eingewickelt. Ein Schlitz für die Augen bleibt frei. Ab in den Ofen für ca. 18 Minuten (180 Grad). Vor dem Servieren noch mit fertigen Zuckeraugen dekorieren.

Lecker und gesund: schlitzäugiges Gemüse. Foto: Dajana Rubert/Berliner KURIER

Zweitens: Schlitzäugiges Gemüse. Statt einem Kürbis wird einer Paprika ein Grusel-Gesicht geschnitzt. Gurken-Streifen dienen als lustige Haare.

Spinnen auf Ei sind eine echte Delikatesse.  Foto: Dajana Rubert/Berliner KURIER

Drittens: Spinnen auf Ei. Eier ca. 12 Minuten hart kochen. In der Zwischenzeit schwarze Oliven halbieren – je eine Hälfe zu „Beinen“ schneiden. Abgekühlte Eier mit Oliven-Spinnenkörper und -Beinen verzieren.

Kürbis-Pizza ist der Renner – weil jeder sie belegen kann, wie er gern möchte. Foto: Dajana Rubert/Berliner KURIER

Viertens: Kürbis-Pizza. Ob Margaritha oder Salami – Pizza kommt beim Nachwuchs immer gut an. Fertigen Pizzateig in kleine Kreise schneiden (eine Tasse kann als Schablone dienen). Mit Pizza-Soße bestreichen und evtl. mit Salami belegen. In den Scheiblettenkäse ein lustiges oder gruseliges Gesicht schnitzen, auf die Pizza legen und für 12 bis 15 Minuten in den Ofen (180 Grad).