Ein Salat soll im besten Fall gesund und lecker sein. Oft macht man ihn aber unbewusst zur wahren Kalorien-Bombe. IMAGO/Panthermedia

Salate sind lecker, frisch und in aller Regel auch wirklich gesund. Noch dazu kann man sich mit Salaten richtig abwechslungsreich ernähren. Doch es lauern auch Fallen. Um genau zu sein: Kalorien-Fallen! Wir verraten Ihnen, was Sie besser (weg)lassen sollten.

Auf fertiges Dressing für Salat besser verzichten

Weil es schnell geht und gut schmeckt, greifen viele Salat-Fans gern zu fertigen Dressings aus dem Supermarkt. Was für ein böser Fehler. Denn wer seinem Salat einen ordentlichen Schwapps davon gönnt, gönnt sich selbst damit auch eine große Portion überflüssiger Kalorien.

Meist enthalten die Soßen viel Crème fraîche oder Mayonnaise. Auch Zucker ist den meisten Dressings zugesetzt. Selbst die kleinen Kräutertütchen zum Anmischen sind keine gute Wahl. Machen Sie das Dressing am besten selbst oder greifen sie auf Öl und Balsamico zurück.

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Zu viel Käse macht Salat nicht gesünder

Salat mit etwas Käse zu pimpen, ist prinzipiell eine gute Idee. Denn das schmeckt nicht nur einfach besser. Käse ist in der Regel auch eine gute Protein-Quelle. Allerdings heißt das nicht, dass gleich eine ganze Kugel Mozzarella oder eine halbe Packung Feta im Salat landen sollte. Denn Käse enthält nicht nur viele Proteine, sondern auch viel Fett – und macht den Salat damit schnell zur echten Kalorien-Bombe.

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Croûtons als Topping als Kalorien-Falle beim Salat

Wir wollen ja kein Spielverderber sein – aber Croûtons als Topping für Salat sind alles andere eine gute Idee . Ja, sie sind lecker. Aber das sind sie vor allem, weil Fett ein Geschmacksträger ist und Croûtons – das liegt in der Natur der Sache – nur so triefen vor Fett. Schließlich werden die kleinen Brotstückchen in Butter knusprig angebraten, können sich dabei richtig vollsaugen. Dass das dann eine richtige Kalorien-Bombe ist, brauchen wir sicher nicht extra zu betonen.

Ei, Lachs und Avocado sind eindeutig zu viele Proteinquellen für einen Salat. IMAGO/UIG

Brot zum Salat muss nicht sein

Der Salat allein macht Sie nicht lange satt? Also darf es ruhig eine Scheibe Brot mehr sein? Das ist kein guter Deal. Denn Brot – meist wird Weißbrot zum Salat gereicht – macht auch nicht lange satt, ist dafür aber eine richtige Kohlenhydrat-Bombe. Dann war es das mit dem Low-Carb-Essen. Wenn es schon Brot sein muss, dann in Maßen und mit Vollkornmehl. Besser: Achten Sie auf ausreichend Proteine im Salat, dann macht er auch ohne Brot satt. Couscous im Salat ist zum Beispiel ein super Sattmacher.

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Panierte Protein-Quellen machen Salat zum ungesunden Sattmacher

Huhn, Pute, Ei, Garnelen – eine ordentliche Protein-Quelle ist für den Salat essenziell, damit er gesund und lecker ist und dabei lange satt hält. Doch damit ist ganz sicher nicht die Knusper-Variante mit Panade gemeint. Meiden Sie Paniertes oder Frittiertes im Salat – dass ist durch das viele Fett eine echte Kalorien-Falle.

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Zu viele Fett-Quellen machen Salat zur Kalorien-Bombe

Lachs, Avocado, Nüsse – alles drei sind wunderbare Toppings für einen leckeren Salat. Aber bitte nicht alles auf einmal und dann am besten noch mit Käse garniert. Denn auch wenn diese Zutaten vor allem gesunde Fette enthalten – es sind und bleiben eben Fette. Und davon sollte man nicht zu viele auf einmal in den Salat einbauen.

Beispiel gefällig? Eine halbe Avocado hat schon 27 Gramm Fett. 20 Gramm Pinienkerne liefern rund 10 Gramm Fett. 100 Gramm Lachsfilet bringen es immerhin auf 14 Gramm Fett. Und dann kommt ja auch noch das Dressing dazu … PS: Der Tagesbedarf an Fett liegt bei rund 80 Gramm.