Schnell noch ein paar Kilo für die Strandfigur abnehmen? Mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln geht das. dpa/ Christin Klose

In der Theorie ist es ganz leicht, überflüssige Pfunde loszuwerden. Die wirklich einzige Wahrheit, wie man Gewicht verliert, liegt in der Kalorien-Bilanz: Man muss mehr Kalorien verbrauchen, als man mit der Nahrung zu sich nimmt. Wer sich über einen längeren Zeitraum so ernährt, bei dem purzeln die Kilos. Aber es gibt auch Tücken. Der KURIER verrät, wie es richtig geht, und nennt die 30 kalorienärmsten Lebensmittel, von denen man essen kann, bis man satt ist.

Lesen Sie auch:  7 Tipps zum Abnehmen ohne Diät: So schmelzen die Kilos fast von allein >>

Grob geschätzt sollten Männer bis 50 Jahre etwa 2000 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen und Frauen circa 1800 Kilokalorien. Je älter man wird, desto geringer wird der Kalorienbedarf. Das ist schon allein damit zu erklären, dass man sich mit zunehmendem Alter vermutlich weniger bewegt. Fakt ist also auch: Der Kalorienbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, denn er besteht aus Grundumsatz und Leistungsumsatz (und der ist bei jedem individuell unterschiedlich hoch). Wer es genau wissen will, findet Kalorienbedarfsrechner im Internet.

Lebensmittel mit wenig Kalorien allein machen nicht dauerhaft satt

Aber ist allein die Kalorienzahl entscheidend darüber, wie gut ein Lebensmittel zum Abnehmen geeignet ist? Nein! Hätten Sie gedacht, dass Putenbrust (105 Kalorien) mehr Kalorien hat als Kartoffeln (73 Kalorien)? Und das Karamellpudding (89 Kalorien) im Vergleich zu Haferflocken (348 Kalorien) ein richtig „schlankes“ Lebensmittel ist? Vermutlich nicht. Denn auch wenn die Kalorienzahl wichtig ist, leere Kalorien sind immer zu viele – egal wie wenig man davon isst. Denn: Außer Energie enthalten sie kaum weitere lebenswichtige Nährstoffe. Und sich so zu ernähren, ist absolut ungesund. Besser: Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst und Gemüse sind sättigend und verhindern Heißhungerattacken, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.

Lesen Sie auch: Himbeeren und Co. aus der Kühltruhe: Darum ist TK-Obst besser als frisches – und so hat die Stiftung Warentest geurteilt >> 

Konjak-Nudeln gehören zu den Lebensmitteln mit den wenigsten Kalorien. IMAGO/Panthermedia

Top-30-Lebensmittel mit wenigen Kalorien:

  • Gemüsebrühe – 4 Kalorien
  • Konjak-Nudeln – 9 Kalorien
  • Pfifferlinge, Austernpilze – 11 Kalorien
  • Salatgurke – 12 Kalorien
  • Eisbergsalat – 13 Kalorien
  • Rhabarber – 13 Kalorien
  • Chinakohl – 13 Kalorien
  • Radicchio – 14 Kalorien
  • Feldsalat – 15 Kalorien
  • Rettich – 16 Kalorien
  • Weißer Spargel – 17 Kalorien
  • Tomate – 17 Kalorien
  • Fenchel – 18 Kalorien
  • Grüne Paprika – 19 Kalorien
  • Zucchini – 21 Kalorien
  • Brokkoli  – 21 Kalorien
  • Blattspinat – 22 Kalorien
  • Spitzkohl – 23 Kalorien
  • Kohlrabi – 25 Kalorien
  • Kürbis – 26 Kalorien
  • Gelbe Paprika – 30 Kalorien
  • Erdbeeren –32 Kalorien
  • Johannisbeere (rot) – 33 Kalorien
  • Karotte – 33 Kalorien
  • Himbeere – 34 Kalorien
  • Naturjoghurt (0,1 % Fett) – 36 Kalorien
  • Buttermilch – 37 Kalorien
  • Heidelbeere – 37 Kalorien
  • Rote Paprika – 37 Kalorien
  • Wassermelone – 38 Kalorien

Lesen Sie auch: Unglaublich lecker und gesund: Diese Fenchel-Rahm-Suppe ist der Hit - dank süßer Spezialzutaten >>

Aber Achtung: Fett fressende Lebensmittel gibt es nicht. Und auch die Tatsache, dass es Lebensmittel gibt, bei deren Verzehr man allein durch das Kauen und Schlucken mehr Kalorien verbraucht, als das Lebensmittel hat (negative Kalorien), ist allenfalls eine nützliche Info für einen Crash-Diät-Tag in der Woche. Ernsthaft und dauerhaft Gewicht verlieren wird man damit nicht. Denn: Wer abnehmen will, braucht auch Kalorien. Wer sich tatsächlich nur von Lebensmitteln mit kaum Kalorien ernährt, ernährt sich zwar kalorienbewusst – wird wahrscheinlich aber auch nach vier Wochen kein Gramm weniger wiegen.