Das Bananenbrot isst man am besten noch lauwarm. Aber auch zwei Tage alt ist es noch super lecker. Berliner KURIER/ Dajana Rubert

Kennen Sie das? Da hat man sich mit der Menge der Bananen, die man in naher Zukunft essen will, beim Einkauf völlig verschätzt und ehe man sich versieht, ist das leckere Obst braun und sieht unappetitlich aus. Und nun? Für den Müll sind die Bananen definitiv zu schade. Ab in den Mixer, ein Schluck Milch dazu und fertig ist die Bananenmilch – das wäre eine Idee. Eine andere – und die ist fast genauso einfach: Backen Sie doch mal ein leckeres Bananenbrot. Das ist in nicht einmal fünf Minuten Zubereitungszeit im Ofen und hinterher ein Festschmaus für die ganze Familie. Garantiert.

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Zu braun zum so essen? Diese Bananen sind die beste Grundlage für ein saftiges Bananenbrot. Berliner KURIER/ Dajana Rubert

Zutaten für ein Bananenbrot:

  • 2 überreife Bananen
  • 2 Eier
  • 80 Milliliter Öl
  • 130 Gramm braunen Zucker
  • 200 Gramm Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Butter

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So wird das Bananenbrot gemacht:

1.       Ofen auf 175 Grad vorheizen.

2.       Die Bananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel zermantschen.

3.       Alle anderen Zutaten (außer Butter) mit in die Schüssel geben, mit einem Handrührgerät ordentlich mixen.

4.       Mit der Butter eine Kastenform einfetten. Teig einfügen.

5.       Ab damit in den Ofen: für 55 Minuten.

Guten Appetit!

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Sie wollen loslegen, aber haben keine überreifen Bananen? Und die in der Kaufhalle sind alle noch halb-grün?  Wenn die Bananen noch ein wenig grün sind, macht das nichts. Man kann sie über Nacht nachreifen lassen, indem man sie mit anderen reifen Früchten über Nacht in eine Papiertüte gibt. Durch das Ethen der reifen Früchte werden auch deine grünen Bananen schneller reif.#

Übrigens: Streng genommen ist das Bananenbrot gar kein Brot. Um ein Brot handelt es sich bei einem Backwerk, wenn  Mehl (oder andere Getreidemahlerzeugnisse) mit Flüssigkeit und einem Lockerungsmittel wie z.B. Hefe oder Sauerteig mit höchsten zehn Prozent Anteil von Fett und/oder Zucker geknetet, geformt und dieser Teig dann bis zur vollständigen Verfestigung erhitzt wird. Das ist beim Bananenbrot natürlich nicht der Fall. Aber eigentlich ist das ja auch egal. Hauptsache ist, es schmeckt gut. Und das tut es garantiert.

Auf dem Bananenbrot isst man am besten Butter. Oder man genießt es pur. Berliner KURIER/ Dajana Rubert

Und was ist man darauf? Bananenbrot lässt man sich am besten noch lauwarm schmecken. Eine dünne Schicht Butter obendrauf reicht eigentlich schon aus. Alternativ kann man auch Magerquark oder und Marmelade drauf essen. Auch ohne einen Belag ist das Bananenbrot sehr lecker.