Aus den Nikoläusen kann man auch ganz einfach eine leckere Nuss-Nougat-Creme fürs Brot machen. Imago Images

Wer mehrere Schoko-Weihnachtsmänner auf einmal geschenkt bekommt, muss sie nicht unbedingt gleich aufessen. Immerhin belegen die Schokoladenfiguren den ersten Platz in der Hitliste der Weihnachtssüßigkeiten. Rund 10.000 Tonnen der Schokofiguren wurden in der vergangenen Weihnachtssaison verkauft. Aus den Nikoläusen kann man auch ganz einfach eine leckere Nuss-Nougat-Creme fürs Brot machen.

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Zutaten für die Nuss-Nougat-Creme (ergibt 500 Gramm):

  • 150 Gramm Haselnüsse
  • 250 Gramm Schokonikolaus
  • 1 Esslöffel Zucker
  •  100 Gramm Butter
  • 40 Milliliter Vollmilch
  • etwas Vanillemark oder ein Päckchen Vanillinzucker
  • eine Prise Salz

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Und so wird der leckere Brotaufstrich aus dem Schoko-Nikolaus gemacht:

1. Zunächst werden die Nüsse bei 180 Grad Celsius etwa eine Viertelstunde im Backofen geröstet und anschließend die Haut abgerieben.

2. Im Mixer werden die Nüsse dann fein gemahlen.

3. Die Schokolade lässt man über einem Wasserbad schmelzen und vermischt das Ganze mit flüssiger Butter, Milch, Vanille und Salz.

4. Am Schluss hebt man die gemahlenen Nüsse unter – fertig. Sobald die Creme abgekühlt ist, kommt sie in ein Schraubglas.

Guten Appetit!

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Übrigens: Besonders am Nikolaustag wie auch am 24. Dezember sind Schokoladenfiguren des heiligen Nikolaus als auch des Weihnachtsmannes sehr beliebt. Um 1820 entstanden die ersten aus massiver Schokolade gefertigten Nikolausfiguren im Bischofsornat mit Mitra und Stab. Etwa 20 Jahre später wurden sie erstmals in der heute gewohnten Form als Hohlkörper hergestellt. Die Darstellung wechselte mit dem Aufkommen der Weihnachtsmannfigur überwiegend zur heute vorherrschenden Form.

Zur Herstellung wird flüssige Schokolade zwischen die zwei Hälften einer Form gebracht und im sogenannten Schleudergussverfahren solange gedreht, bis sich die Schokolade gleichmäßig verteilt hat und erkaltet ist. Über 9000 Tonnen Schokolade werden in Deutschland jährlich zu etwa 100 Millionen Schokoladenweihnachtsmännern verarbeitet.

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Und dann natürlich die unvermeidliche Frage, was denn mit den übrig gebliebenen Nikoläusen ist. Die tauchen im Frühjahr nicht als Schoko-Osterhasen auf. „Das ist ein Märchen“, sagt die Sprecherin der Deutschen Süßwarenindustrie, Solveig Schneider. Der weibliche Schoko-Nikolaus ist gegessen, wohl ein für alle Mal. Das wäre auch ein Verstoß gegen das Lebensmittelrecht. Die Übriggebliebenen werden preiswerter verkauft, gehen an Tafeln oder andere caritative Einrichtungen – ganz im Sinne des Heiligen.

Die Experten von „Öko-Test“ empfehlen, Schokolade kühl, aber nicht im Kühlschrank, sowie dunkel und geruchsneutral zu lagern. Besonders weiße Schokolade nehme anderenfalls leicht einen fremden Geruch an.