Eine Frau leidet an Menstruationsschmerzen (Symbolfoto) Imago/Shotshop

Die Periode ist ein Thema, dass alle menstruierende Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Alle vier Wochen wird die Gebärmutterschleimhaut, die sich für eine etwaige Schwangerschaft aufgebaut hat, abgestoßen und ausgeschieden. Doch viele Frauen, die menstruieren, haben in dieser Phase mit Schmerzen oder Unwohlsein zu kämpfen. Statistiken gehen von etwa 50 Prozent aus, die regelmäßige Schmerzen haben.

Bei zehn Prozent sind die Beschwerden demnach sogar so stark, dass sie jeden Monat für ein bis drei Tage nicht in der Lage sind, ihren normalen Alltag zu bewältigen, heißt es. In so einem Fall helfen oft nur Schmerzmittel wie Ibuprofen – und natürlich Rücksprache mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt.

Doch bei leichteren Schmerzen raten Expertinnen und Experten auch zu leichter körperlicher Bewegung wie Yoga oder auch ruhigem Jogging. Und auch die Ernährung kann helfen, mit den monatlichen Beschwerden besser klarzukommen. Fünf Ernährungstipps für ihre Periode!

1. Kein raffinierter Zucker während der Periode

Zwar kennen das viele Frauen, die menstruieren: Wenn die Periode einmal da ist, kommt manchmal auch Heißhunger dazu. Und der macht Lust auf Schokolade und andere süße Snacks. Zwar mag das für den Anfang Glücksgefühle auslösen, doch eigentlich ist Industriezucker kontraproduktiv. Er löst starke Blutzuckerschwankungen aus. Das kann sich auf die Stimmung und den Kreislauf schlagen. Außerdem kann Zucker zyklusbedingte Akne verstärken.

2. Ballaststoffreiche Ernährung während der Periode

Vor allem am Morgen sind Ballaststoffe gut, während der Periode. So helfen Haferflocken oder Leinsamen gegen den Blähbauch. Dadurch werden überschüssige Hormone im Darm gebunden und können zügig aus dem Körper gebracht werden.

3. Koffein ist während der Periode nicht hilfreich

Kaffee, Mate, Cola und Schwarzer Tee sind als Getränke verdammt beliebt, doch während der Periode sind sie nicht hilfreich. Denn das Koffein in ihnen sorgt nicht nur dafür, dass wir wach werden, sondern verengt auch die Blutgefäße – auch im Uterus. Das kann für unangenehme Schmerzen und Krämpfe sorgen. Außerdem erhöht Koffein den Östrogenspiegel und kann so sämtliche Periodensymptome verstärken.

4. Ingwer ist auch während der Periode ein Alleskönner

Als Wundermittel gegen Erkältungen ist die Knolle bereits bekannt, doch auch bei Periodenbeschwerden hilft Ingwer. Und zwar laut Experten gegen sämtliche: Ingwer wirkt schmerzstillend, bekämpft Übelkeit und sorgt für tolle Haut. Ob sie aus dem Ingwer einen Tee machen, damit kochen, oder sich gleich einen Ingwer-Shot gönnen, ist dabei egal.

5. Diese Vitamine und Mineralstoffe braucht der Körper während der Periode

Um besser durch die Periode zu kommen, braucht der Körper Vitamin B6 und Vitamin E. Sie sorgen für ein stabileres Nervensystem und schützen Körperzellen. Ebenfalls wichtig: Calcium und Magnesium, um die Muskeln zu entspannen und so Krämpfen vorzubeugen. Dazu können Sie einfach Spinat oder Feldsalat in Ihre Ernährung einbauen.