Schmeckt deftig, ist aber leicht: Ein Reis-Miso-Salat dma

Zwar soll es in den nächsten Tagen doch wieder regnen in Berlin, doch die heiße Jahreszeit kommt unaufhörlich naher. Und je näher der Sommer rückt umso weniger haben wir Lust auf deftige Speisen. Denn die liegen oftmals schwer im Magen und können den Körper neben der Hitze nochmal extra runterziehen. Wir haben Lust auf Gerichte, die sich in unserem Verdauungstrakt nicht wie Wackersteine anfühlen. Häufig ist die Lösung ein Salat. Doch was tun, wenn man eine leichte Mahlzeit mit deftigem Geschmack will? Die Lösung heißt Misopaste – und die ist echt vielseitig.

Misopaste ist eine Würzpaste aus dem ostasiatischen Raum. Sie wird hauptsächlich aus gedämpften Sojabohnen hergestellt, die mit Reis oder Getreide vergoren werden. Heraus kommt eine Paste, die salzig und würzig schmeckt. Umami heißt die Geschmacksrichtiung, die Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch, aber eben auch der Würzpaste zugeschrieben wird.

Lesen Sie auch: Die Grillsaison ist eröffnet: So gelingt die perfekte Bratwurst – die Tricks der Profis >>

Mit ihr lässt sich einiges anstellen. Leichte Gerichte, die nicht schwer im Magen liegen, werden so als deftige Gerichte verkleidet. Besonders gut taugt dazu ein Reissalat mit Bohnen, Paprika und Miso-Dressing.

Die Zutaten

  • 200 Gramm Rundkornreis (oder jeder andere Reis)
  • ½ Brühwürfel
  • 200g TK-Brechbohnen (wer möchte, darf auch frische nehmen)
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Misopaste
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Stabmixer (oder ein anderes Mixgerät)

Das Rezept für den leichten Reis-Salat mit Miso-Paste:

Zunächst den Reis nach Packungsanweisung mit dem halben Brühwürfel kochen. Währenddessen die Paprika und die rote Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

Wenn der Reis fertig gekocht ist ebenfalls in die Schüssel geben. Die TK-Bohnen mit einem kleinen Schluck Wasser in den Topf geben und bei mittlerer Hitze zehn Minuten köcheln lassen. Salz und Pfeffer hinzugeben. Wenn die Bohnen gegart sind, kommen sie ebenfalls in die Schüssel.

Lesen Sie auch: Geht Ihr Supermarkt-Basilikum auch immer ein? Mit DIESEN einfachen Tricks überlebt er ewig >>

Für das Dressing werden Misopaste, Olivenöl, der Saft von einer Limette, Essig und Ingwer mit seinem Stabmixer zu einer glatten Creme mixen. Mit dem Salat vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept macht reicht für zwei bis drei Personen und ist variabel einsetzbar, denn der Salat schmeckt sowohl, wenn er noch leicht warm ist, aber auch abgekühlt. Also eignet er sich auch hervorragend, um ihn mit zur Arbeit oder auf den Ausflug mitzunehmen. Aber Vorsicht: Die Box, in der er transportiert wird, sollte dicht sein, sonst läuft das Dressing aus.