Rotkohl, Weißkohl (die Grundlage für Sauerkraut) und Rosenkohl sind klassische Wintergemüsesorten.
Rotkohl, Weißkohl (die Grundlage für Sauerkraut) und Rosenkohl sind klassische Wintergemüsesorten. Imago/Aviationstock(1)/Chromeorange(1)

Wir leben in einer globalisierten und auch im Agrarbereich hochtechnologisierten Welt. Wirklich angewiesen auf saisonale Produkte ist niemand mehr.  Und doch kommen nur die wenigsten darauf, sich im Sommer frischen Rosenkohl zuzubereiten oder Rotkohl auf andere Weise als vielleicht als Rohkost oder im Döner zu essen. Beides bleibt genauso wie das Sauerkraut eben ein klassisches Wintergemüse – und das wird sich künftig wohl auch kaum ändern, da der Trend nach der Lust am Überfluss langsam aber sicher zu bewussterem Konsum übergeht. 

Rosenkohl, Rotkohl, Sauerkraut: Nicht alle Sorten sind gleich beliebt

Doch nicht alle drei bekannten Wintergemüse-Sorten sind gleich beliebt, wie das Meinungsforschungsinstitut Yougov vor einem Jahr in einer repräsentativen Umfrage herausfand. Besonders Rosenkohl ist nichts für jeden!

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Rotkohl wird am liebsten gekocht serviert.
Rotkohl wird am liebsten gekocht serviert. Imago/Panthermedia

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Laut der Umfrage aus dem Jahr 2020 mag ein Viertel der Deutschen keinen Rosenkohl. Bei Sauerkraut sind es immerhin noch 20 Prozent, beim Rotkohl lediglich acht. Der Rotkohl, der in anderen Teilen Deutschlands auch Rotkraut oder Blaukraut genannt wird, ist dabei nicht nur die am wenigsten unbeliebte Sorte, sondern auch die beliebteste: Drei Viertel der Erwachsenen mögen ihn gerne oder sehr gerne.

Im Osten sind Rosenkohl, Rotkohl und Sauerkraut beliebter als im Westen

Im Osten Deutschlands erfreuen sich übrigens alle drei Kohlsorten größerer Beliebtheit als im Westen: Im Osten mögen 82 Prozent Rosenkohl (71 im Westen), Rosenkohl mögen immerhin 70 Prozent (57 im Westen) und Sauerkraut immerhin noch 64 Prozent (56 im Westen).

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Rosenkohl wächst an einem Strunk.
Rosenkohl wächst an einem Strunk. Imago/Imagebroker

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An Rosenkohl scheiden sich besonders die Geister

Bei diesen Zahlen ist auffällig, dass sich beim Rosenkohl besonders die Geister scheiden. Zwar ist es das unbeliebteste der drei Wintergemüsesorten, aber eben nicht das am wenigsten beliebte – das ist das Sauerkraut. Während es bei dem fermentierten Weißkohl also eine große Grauzone zwischen mögen und nicht mögen gibt, ist es beim Rosenkohl meist eine klare Angelegenheit: entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn.

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Übrigens: Bei Kohl gibt es in Deutschland auch ein großes Geschlechter-Gefälle. Während in der Generation 55+ alle drei Kohlsorten sehr beliebt sind, isst nicht mal die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen gerne eine der drei Wintergemüsesorten.