Mit Cherrytomaten und roten Zwiebeln wird die Guacamole schön knackig. Imago/Leire Gamboa

Es ist in jeder Küche der Welt das Gleiche: Ein Gericht – und sei es noch so simpel – wird vor allem durch die dazu gereichten Soßen und Dips erst zu dem, was es ist. Ein Dip, der sich in Deutschland erst in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat, ist die Guacamole. Was erstmal ein bisschen abgehoben klingt, ist ganz schnell zubereitet und vor allem unfassbar lecker.

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Guacamole stammt aus der mexikanischen Küche

Die Guacamole ist ein Avocado-Dip und stammt aus der mexikanischen Küche. Das Wort stammt aus der Azteken-Sprache Nahuatl, wo ahuacamoli so viel wie Avocadosauce bedeutet. Und genau das ist es bis heute. Die zentrale Zutat ist Avocado, doch womit die zerstampfte Frucht gemischt wird, darüber scheiden sich die Geister.

Eine klassische Variante der Guacamole wird mit Limettensaft, Koriandergrün und Salz angerührt. In Europa hat sich jedoch in den letzten Jahren eine Variante durchgesetzt, die etwas mehr Biss und auch ein bisschen Schärfe mitbringt.

Die Zutaten für die Guacamole

  • 1 große Avocado
  • ½ rote Zwiebel
  • ½ Limette
  • 6 Cherrytomaten 
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Geschmack auch Knoblauchgranulat und Chili-Flocken

Zubereitung: So wird die leckere, knackige Guacamole gemacht

Die Zubereitung ist einfach: Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Dabei sollten Sie vorsichtig sein. Immer häufiger passiert es, dass sich Menschen dabei schwer verletzen. Wenn sie das Messer in den Kern rammen wollen, um ihn aus der Frucht zu drehen, rutschen sie ab und schneiden sich in die Hand oder den Unterarm. Wenn Sie noch ein Avocado-Anfänger sind, nehmen Sie lieber einen Löffel und hebeln sie den Kern heraus. Das funktioniert genauso gut.

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Anschließend kratzen sie mit einer Gabel das Fruchtfleisch aus der Schale in eine Schüssel und zerdrücken es, bis es eine stückige Masse ergibt. Hacken Sie die Zwiebel und die Cherry-Tomaten in kleine Würfel und heben Sie diese unter die Masse.

Dann pressen Sie eine halbe Limette aus, geben das Olivenöl hinzu und vermengen alles. Dann müssen Sie die halbfertige Guacamole nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es schärfer mag darf auch eine Prise Chilipulver oder Chiliflocken hinzugeben. Auch ein bisschen Knoblauchgranulat macht sich gut in der Guacamole.

Alleskönner: Das können Sie mit ihrer selbstgemachten Guacamole alles anfangen

Eine solche Portion reicht ziemlich genau für eine mittlere Tüte Chips. Die Guacamole schmeckt aber auch als Zutat in selbstgemachten Burritos, als Dip zum Grillen, auf dem Burger – oder ganz einfach als Brotbelag. Dick belegt, können so sechs bis acht Scheiben mit der Guacamole belegt werden.

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Inzwischen gehören Avocados zudem nicht mehr zum absoluten Hochpreissegment. Das Kilo kostet oft nur noch etwas mehr als vier Euro, im Angebot sind sie sogar nochmal ein bisschen günstiger. In jedem Fall ein Hochgenuss.