Der Klassiker unter den Müdemachern ist natürlich der Kamillentee. Aber es gibt auch andere Lebensmittel, die beim Einschlafen helfen können. Foto: Imago/agefotostock

Jeden Abend ist es dasselbe Spiel: Sie finden einfach nicht zur Ruhe! Ihr Zu-Bett-Geh-Ritual haben Sie vielleicht schon überdacht. Aber hätten Sie gewusst, dass auch bestimmte Lebensmittel beim Einschlafen helfen können? Lesen Sie mal, welches Essen besonders müde macht – und warum.

Eins vorweg: Verantwortlich fürs Müdewerden und Müdesein ist das Schlaf-Hormon Melatonin. Es bildet sich automatisch, wenn es dunkel wird. Jetzt, da die Tage wieder länger werden, und generell mit den vielen Lichtquellen in unseren Wohnungen ist das aber gar nicht so einfach.

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Deshalb der ultimative Tipp: Es gibt aber auch Nahrungsmittel, die Melatonin enthalten. Und solche, die Stoffe enthalten, die wiederum an der Bildung des Melatonins beteiligt sind.

Die Aminosäure Tryptophan hilft beispielsweise sogar doppelt, zu beruhigen und runterzukommen. Durch sie wird die Ausschüttung des „Glückshormons“ Serotonin angeregt, es gilt als ein natürliches Antidepressivum. Es macht aber nicht nur glücklicher, ausgeglichener und somit ruhiger – es hilft auch bei der Bildung des Melatonins. Tryptophan hat daher gleich eine zweifach positive Wirkung auf den Schlaf.

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Und jetzt kommen sie, die Top 7 der besten Lebensmittel für einen besseren Schlaf!

Bananen: Sie sind reich an Tryptophan. Außerdem: viel Kalium, viel Magnesium – das begünstigt die Entspannung und Erholung der Muskeln. Vitamin B6 wirkt ebenfalls entspannend.

Hummus: Dieser Brotaufstrich aus Kichererbsen kann beim Müdewerden helfen. Er enthält Tryptophan und fördert so einen guten Schlaf.

Honig: Das wusste Oma schon: Ein Glas Milch mit Honig macht abends so richtig schön müde. Warum? Die Glukose im Honig unterdrückt die Produktion des Wachhalte-Hormons Orexin.

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Sauerkirschen: Sie haben einen hohen Melatonin-Gehalt und sind bei Schlafstörungen deshalb besonders zu empfehlen.

Lachs: Lachs enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die helfen wiederum, die körpereigene Melatoninproduktion anzuregen. Das gilt übrigens auch für Hering.

Walnüsse: Auch Walnüsse enthalten Tryptophan. Schon ein paar Walnüsse vor dem Ins-Bett-Gehen sorgen für ein besseres Einschlafen.

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Kamillentee: Der gute alte Klassiker. Kamille ist aufgrund ihrer Zusammensetzung der absolute Knaller darin, Menschen schläfrig zu machen. Der gesunde Tee enthält Apigenin, einen Wirkstoff, der Schläfrigkeit auslöst, wenn er an sogenannte GABA-Rezeptoren im Gehirn bindet.